Stadtentwicklung im Überblick

Attraktivität der Städte erhalten und fördern

Blick in die belebte Fußgängerzone von Cottbus Fußgängerzone in Cottbus © Mathias Marx

Die Städte trotz sinkender Einwohnerzahlen und wirtschaftlichen Strukturwandels attraktiv und funktionsfähig zu halten, ist erklärtes Ziel der Politik des Mininsteriums für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) im Land Brandenburg. Die Stadtentwicklungs- und Wohnungspolitik ist darauf ausgerichtet, die Ausstrahlung der Innenstädte zu stärken. 

Ein dauerhaftes Überangebot an nicht mehr benötigten Wohnungen soll verhindert und die Erneuerung der bereits bestehenden Gebäude weiter vorangetrieben werden. Dabei spielen hohe Bau- und Planungskultur, die kreative Stadtbildpflege sowie Energie einsparende und umweltbewusste Maßnahmen eine wesentliche Rolle. Das Ministerium setzt sich ganz besonders dafür ein, dass benachteiligte Stadtquartiere aufgewertet und alle Bürgerinnen und Bürger mit angemessenem Wohnraum versorgt werden.

Weiterführende Beiträge:

  • MIL startet Stadt-Umland-Wettbewerb

    Infrastrukturministerin Kathrin Schneider startet Stadt-Umland-Wettbewerb im Rahmen einer Pressekonferenz © Deutscher Verband

    Mit dem Ziel, arbeitsfähige Kooperationen zwischen den brandenburgischen Städten und ihrem Umland zu bilden, Kräfte zu bündeln und zukunftsfähige Projekte zu entwickeln, gab Infrastrukturministerin Kathrin Schneider den Startschuss zum Stadt-Umland-Wettbewerb. Die Kommunen sind aufgerufen, sich mit ihren Entwicklungskonzepten zu bewerben.

  • MIL-Internetauftritt jetzt mit Bürgerbeteiligung

    Cottbus, Lichtermarkt Cottbus, Lichtermarkt © DSK

    Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung hat sein Internetangebot um die Bausteine zum Thema Bürgerbeteiligung erweitert. Damit können Bürgerinnen und Bürger, Initiativen sowie Interessengruppen auf Informationen und Hilfestellungen sowie Beispiele aus der Praxis zurückgreifen. Diese können auch für lokale Akteure aus Politik und Verwaltung hilfreich sein.

  • Ziele der Stadtentwicklung

    Attraktive Städte zum Leben, Wohnen und Arbeiten

    Ältere Menschen in der Innenstadt - Zwei Paare und eine jüngere Dame Demografischer Wandel schon jetzt spürbar? © MIL

    Bevölkerungsprognosen zeigen, dass die Einwohnerzahlen der Städte in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter schrumpfen werden. Die Bevölkerung wird im Durchschnitt immer älter. Deshalb besteht Handlungs- und Investitionsbedarf: Die Politik des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) zielt darauf ab, attraktive Städte zum Leben, Wohnen und Arbeiten zu entwickeln.

  • Rechtsquellen Stadtentwicklung

    Büste des Reformators Philipp Melanchton Büste eines Reformators © MIR

    Das öffentliche Baurecht gliedert sich in zwei grundsätzliche Bereiche: Das Bauplanungsrecht / Städtebaurecht und das Bauordnungsrecht. Für die am Bau Beteiligten gilt das Bauberufsrecht. Das aktuell im Land Brandenburg geltende Baurecht wird hier abgebildet.

  • Ausgewählte Projekte der Stadtentwicklung

    Lebenswerte und attraktive Städte

    Blick über die Cottbusser Straße in der Innenstadt von Forst Innenstadt in Forst © MIL

    Stadtentwicklung ist für Einwohner, Investoren und Besucher am ehesten über konkrete Projekte erfahrbar. Der sanierte und belebte Marktplatz, das aufgewertete Stadtquartier, das liebevoll restaurierte Einzeldenkmal oder das Stadtteilbüro als Anlaufstelle für die Bürger sowie lokale Initiativen sind Beispiele für solche Projekte. In ihrer Gesamtheit tragen diese Projekte mit dazu bei, dass eine Stadt lebenswert und attraktiv ist.

  • Förderung

    Neue Aufgaben und Herausforderungen der Städtebauförderung

    Zwei ältere und eine jüngere Person in einer Fußgängerzone Zunahme älterer Menschen © MIR

    Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) unterstützt die Kommunen bei der Bewältigung der wachsenden Aufgaben und Herausforderungen an die Planung der Stadtentwicklung in Zeiten des demografischen, wirtschaftsstrukturellen und ökologischen Wandels. Die umfassendere Verknüpfung von Städtebau- und Wohnraumförderung stärkt den integrativen Ansatz zur besseren Problembewältigung und Nutzung der Chancen.