Projekte der Stadtentwicklung

Aktiv gestalten und unterstützen

Gebäude als goldener Würfel "Hingucker" Bibliothek Luckenwalde © MIR

Die Städte stehen einerseits für wirtschaftliche Impulse, technische und kulturelle Innovationen sowie für Zentren der Bildung, andererseits verstärken sich hier soziale Disparitäten und ökologische Probleme. Nötig ist hier eine möglichst ganzheitliche Betrachtung und Förderung integrierter Projekte.

Das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) hat in den letzten Jahren rund 130 Millionen Euro jährlich allein aus der Städtebauförderung für die Städte bewilligt. Beispielhaft werden hier auch zukünftig eine Reihe von Projekten aufgeführt.

Einsatz der Förderprogramme:

EU- Programm zur Nachhaltigen Stadtentwicklung: Ökonomisch - ökologisch - sozial

Dach- und Turmbereich des alten Gymnasiums in NeuruppinGeplantes Vorhaben: Kunst & Wissen im Alten Gymnasium Neuruppin © MIR

Mit dem Fördermitteln werden städtische Gebiete unterstützt, um deren wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklung voranzutreiben. Schwerpunkte werden dabei unter anderem die kleinräumige Wirtschaftsförderung, städtebauliche und ökologische Aufwertungsmaßnahmen und der Umbau sowie die Ertüchtigung der sozialen, bildungsbezogenen und kulturellen Infrastrukturen sein.

Stadtumbau Ost: Städte in ihrer Funktion stärken

Mit dem Programm "Stadtumbau Ost" reagierten Bund und Länder auf den Wohnungsleerstand in den neuen Bundesländern und die dadurch hervorgerufenen Funktionsverluste der Städte. Die Maßnahmen zum Rückbau leerstehender Wohngebäude, die Vorhaben zur Aufwertung von Stadtquartieren und zur Anpassung der technischen oder sozialen Infrastruktur können idealerweise auch mit anderen Programmen der Städtebauförderung kombiniert werden. Das Projektergebnisse sind vielschichtig und vielversprechend.

Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen

Gebäudesanierung mit buntem Gerüstschutznetz"Klassische" Städtebauförderung © MIR

Die städtebauliche Erneuerung soll die Erhaltung und Modernisierung von Gebäuden und die Verbesserung des Wohnumfelds in den Städten und Gemeinden ermöglichen sowie die Innenstädte und Stadtteilzentren revitalisieren und in ihren Funktionen unterstützen. Deshalb unterstützen Bund und Land die Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen in städtischen Gebieten, die von städtebaulichen Funktionsverlusten betroffenen sind. Die Finanzhilfen des Bundes zur Städtebauförderung müssen nach dem besonderen Städtebaurecht des Baugesetzbuchs (BauGB) eingesetzt werden. Die Einzelheiten erge­ben sich für städtebauliche Sanierungsmaßnahmen aus §§ 136 bis 164b BauGB.

Städtebaulicher Denkmalschutz

Aufgabe des Städtebaulichen Denkmalschutzes im Land Brandenburg ist der Erhalt besonders wertvoller historischer Stadtkerne als Flächendenkmale sowie historischer Ensembles in ihrer Gesamtheit. Diese Ensembles prägen vielerorts das Stadtbild und bestimmen die Individualität der jeweiligen Orte. Wesentlich ist auch, dass in den Vorhaben nicht nur städtebaulich-denkmalpflegerische Ziele sondern auch funktionstärkende Ziele umgesetzt werden.

Gemeinschaftsinitiative "Soziale Stadt"

Im Kreis und an den Händen - Jugendliche mit Behinderung einbeziehenMenschen mit Behinderung einbeziehen © B. Lange

Es handelt sich hierbei um Projekte, die in besonderem Maße und sehr anschaulich den integrierten, fachübergreifenden Ansatz der Sozialen Stadt darstellen. Diese erfolgreichen Vorhaben spiegeln das überdurchschnittliche Engagement der Akteure der jeweiligen Stadtteile wieder. Darüber hinaus werden die genannten Projekte von den Einwohnern der „Stadtteile mit besonderem Handlungsbedarf" sehr gut genutzt und können als sehr nachhaltig für die jeweilige Stadtteilentwicklung eingeschätzt werden.

Beispiele aus der Praxis:

 

Weiterführende Beiträge:

Letzte Aktualisierung: 10.11.2009