Ziele des Ministeriums
Wer heute durch das Land Brandenburg fährt, sieht und erlebt attraktive Städte und Gemeinden zum Wohnen und Arbeiten. Bund, Land und Kommunen haben gemeinsam den Verfall gestoppt und die wertvollen historischen Baustrukturen erhalten. Wir haben ein vielfältiges Wohnungsangebot in Brandenburg und die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger ist in allen Brandenburger Landesteilen gesichert.
Das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung (MIR) verfolgt eine integrierte Stadtentwicklungs-, Wohnungs- und Verkehrspolitik. Die Landesplanung setzt dafür den raumordnerischen Rahmen. Nach dem Prinzip „Stärken stärken" konzentrieren wir die Entwicklungsstrategie auf den Erhalt und den Ausbau bereits vorhandener leistungsfähiger Strukturen.
Das MIR ist ein modernes Infrastruktur- und Bauressort. Unsere Förderpolitik orientiert sich an den gesellschaftlichen, sozialen und wirtschaftlichen Bedürfnissen unseres Landes. Deswegen fördern wir vorrangig in den Regionalen Wachstumskernen und Zentralen Orten, um die wirtschaftliche Erneuerung Brandenburgs nachhaltig zu stützen. Investitionen in den Gebäudebestand und in die Verkehrsinfrastruktur sichern und schaffen wertvolle Arbeitsplätze.
Der demografische Wandel, eine nachhaltige Energiepolitik und der Klimaschutz sind große Herausforderungen der Zukunft und stellen neue Anforderungen an das Ministerium. Im Mittelpunkt steht, die Innenstädte weiterhin zu stärken, die Gebäude energetisch zu sanieren und bezahlbares sowie alters- und familiengerechtes Wohnen zu ermöglichen. Unsere nachhaltige Verkehrspolitik soll die umweltgerechte Mobilität der Bürgerinnen und Bürger sichern und natürliche Ressourcen schonen. Gemeinsam mit Berlin entwickeln wir die Hauptstadtregion.
Lebenswerte Städte gestalten
"Lebendige" Innenstädte und Quartiere © Mathias Marx
Die Städte Brandenburgs bilden das Rückgrat des Landes: Hier leben zwei Drittel der brandenburgischen Bevölkerung. Trotz überproportionaler Einwohnerverluste wird hier auch zukünftig der Bevölkerungsschwerpunkt des Landes liegen. 80 Prozent der Arbeitsplätze des Landes befinden sich in den Städten. Und hier liegen nahezu alle wichtigen Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen.
Das MIR unterstützt die Kommunen, damit sie die kommunalen Infrastrukturen und Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger in guter Qualität anbieten können. Starke Städte sind unser Ziel. Sie sollen der örtlichen Wirtschaft ein zuverlässiger Partner und den Bürgerinnen und Bürgern ein attraktiver Ort für Wohnen, Arbeiten und Freizeit sein.
Gut Wohnen in Brandenburg
Kinder, Eltern, Erwerbstätige, Rentner oder Menschen, die andere pflegen, stellen unterschiedliche Anforderungen an das Wohnen. Verlässliche und bezahlbare Angebote unter Einbeziehung des gesamten Lebensumfeldes zu schaffen, ist das zentrale Ziel. Auch unter veränderten Rahmenbedingungen unterstützen wir die Kommunen und Wohnungsanbieter dabei, die Wohnungsbestände zukunftsfähig zu machen. Schwerpunktmäßig stärken wir das Wohnen in den Innenstädten, das familien- und altersgerechte Wohnen und die energetische Sanierung von Gebäuden.
Planen und Bauen vereinfachen
Investieren und Bauen sollen möglichst einfach sein. Gleichwohl müssen Bauvorhaben den Anforderungen der Standsicherheit und des Brandschutzes entsprechen. Sie müssen sich in die bauplanungsrechtlichen Vorstellungen der Gemeinde einfügen. Dies entspricht dem Interesse des Bauherrn, nicht zuletzt um nachbarrechtliche Konflikte zu vermeiden.
Mobilität sichern
Bahnhof in Fürstenwalde (Spree) © LBV
Unser Ziel ist ein modernes, leistungsstarkes und integriertes Verkehrssystem, in dem die einzelnen Verkehrsträger optimal miteinander vernetzt sind. Dafür investieren wir in Straßen, Wasserwege, Schienennetze und die Luftfahrt. Wir wollen Verkehr reduzieren, auf umweltfreundliche Verkehrsträger wie Schiene und Wasserstraße verlagern und den Bürgerinnen und Bürgern einen leistungsfähigen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bieten. Sicherheit und Mobilität gehören zusammen. Wir arbeiten stetig daran, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und so die Zahl von Unfällen auf Brandenburgs Straßen zu senken.
Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg in Europa stärken
Brandenburg und Berlin sind eine Metropolregion, mit starken wirtschaftlichen und sozialen Verflechtungen. In Kooperation mit benachbarten Regionen wie in Polen und Mecklenburg-Vorpommern soll sie eine wettbewerbsfähige Wirtschaftsregion in der Mitte des erweiterten europäischen Wirtschaftsraumes werden. Als Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg wollen wir zukunftsträchtige Infrastrukturvorhaben gemeinsam auf den Weg bringen und den Standort als Verkehrsdrehscheibe in Europa stärken. Mit dem Ostsee-Adria-Entwicklungskorridor wollen wir die grenzüberschreitenden Verkehrskorridore weiter entwickeln und raumbezogene Wirtschaftspotentiale erschließen, um die Region Berlin-Brandenburg im Wettbewerb mit anderen europäischen Metropolregionen besser zu positionieren.
Bereits seit 1996 wird die Landesentwicklung gemeinsam geplant. Dabei konzentrieren wir uns auf die Zentralen Orte (Metropole, Mittel- und Oberzentren) als Anker im Raum, die für das Umland eine Vielfalt an Infrastruktureinrichtungen bieten. Die Grundversorgung der Bevölkerung ist über leistungsfähige Gemeinden und Ämter abgesichert.
Modern verwalten
© aboutpixel.de, Rainer Sturm
Das MIR versteht sich als eine moderne Verwaltung, die unnötige Bürokratie vermeidet und einen bürgerfreundlichen Service bietet. Als Dienstleister für Bevölkerung, Kommunen und Wirtschaft setzen wir die technischen Möglichkeiten intelligent ein, um näher an unseren Partnern zu sein. Die Kommunen werden bei ihren Planungen begleitet und beraten.
Gesetze und Verordnungen werden transparent und bürgernah gestaltet. Das Ministerium informiert die Öffentlichkeit offen und auf vielfältige Weise über seine Arbeit. In der Politik und beim Personalmanagement legen wir großen Wert auf die Gleichstellung der Geschlechter. Unsere Organisationsstruktur passen wir kontinuierlich an die geänderten Rahmenbedingungen an. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden sich regelmäßig weiter.
Weiterführende Beiträge:
- Gender Mainstreaming
Gleichstellung von Frauen und Männern
© aboutpixel.de "Gender Mainstreaming" hat die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen zum Ziel. Das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg unterstützt die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Politikbereichen - bei der nachhaltigen Stadtentwicklung, im Straßenbau und auch im Ministerium selbst.
- Demografischer Wandel
Strategie des Anpassens und Gegensteuerns
© aboutpixel.de Die Einwohnerzahl des Landes Brandenburg wird bis 2030 um rund 13 Prozent sinken. Das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung begegnet dem Demografischen Wandel durch eine Strategie des Anpassens und Gegensteuerns: Es sichert die Mobilität und fördert die Infrastruktur der Städte als Anziehungspunkte. So sollen Anreize für Zuwanderung und Investitionen geschaffen und Abwanderung gestoppt werden.
- Bauwirtschaft
Infrastruktur, Städte und Gebäude für die Menschen
© aboutpixel.de, Alexander Braun Die Förderungen, Investitionen und gesetzlichen Grundlagen des Bauens, die das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg zu verantworten hat, prägen ganz konkret den Alltag der Brandenburgerinnen und Brandenburger.



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