Monitoring
Ziele und Aufgaben
Monitoringsysteme etablieren sich zunehmend zur Beobachtung und zur Steuerung einer vorausschauenden und präventiven Stadtentwicklungspolitik. Wie auch andere Bundesländer hat das Land Brandenburg 2005 ein solches Monitoring zunächst zur Beobachtung und Steuerung des Programms "Stadtumbau Ost" eingeführt und kontinuierlich fortentwickelt.
Transparenz für partnerschaftliche Zusammenarbeit
Neben dem Aspekt der Evaluierung und Steuerung des Förderprogramms geht es vor allem darum, durch systematische Informationen Transparenz für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Land, den Kommunen, privatwirtschaftlichen Akteuren und Bürgerinnen und Bürgern zu schaffen. Erfolge sind dabei in erheblichem Maße von einer wirksamen Zusammenführung und Vernetzung aller notwendigen Daten und Informationen über die zunehmend komplexeren Problemlagen abhängig.
Beobachtungs-, Begleit-, Steuerungs- und Frühwarninstrument
Stadtumbau in Calau © MILMonitoringsysteme haben insoweit eine wichtige strategische Funktion als Beobachtungs-, Begleit-, Steuerungs- und Frühwarninstrument. Seit Einführung des "Landesmonitorings" zum Stadtumbau wurden eine Reihe von Erfahrungen auf Ebene des Landes und auch in den Kommunen ("Kommunales Monitoring") gemacht. Das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) realisiert das Monitoring mit einer Expertensoftware.
Monitoring- Produkte in hoher Qualität
Das Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV) setzt - in Autorisierung durch des MIL - das Monitoring für die derzeit 33 Programmgemeinden kompetent und praxisnah um. Dafür ist das Abriss- und Aufwertungsgeschehen zu beobachten, die notwendigen Entwicklungsdaten zu erfassen und den Zielen zum Stadtumbau gegenüberzustellen, um so Auskunft über die konkrete Umsetzung des Stadtumbauprogramms und dessen Wirkung geben zu können. In zahlreichen Werkstätten werden die Ergebnisse diskutiert und bewertet.
In der rechten Textbox sind die Arbeitsergebnisse über die Homepage des LBV abrufbar.
Weiterführende Beiträge:
- Stadtumbaumonitoring
Auswertung Berichtsjahr 2009
Guben, Böhmischer Ring nach Rückbau © Stadt Guben Die Berichtsergebnisse bestätigen wiederholt die Wirksamkeit des Programms Stadtumbau Ost. Der Wohnungsleerstand in den Stadtumbaustädten konnte von 14,5 Prozent in 2002 auf 9,8 Prozent Ende 2009 reduziert werden. Die Strategie des Rückbaus „von außen nach innen“ bei gleichzeitiger Aufwertung führt zur Stabilisierung der Innenstädte mit wachsenden Einwohnerzahlen.
- Stadtumbaumonitoring: Aktueller Bericht liegt vor
Auswertung Berichtsjahr 2010
© MIL Der Wohnungsleerstand in den 34 Stadtumbaustädten konnte weiter reduziert werden. So lautet das zentrale Ergebnis des Stadtumbau-Monitoringberichts 2012, das die Wirksamkeit des Förderprogramms Stadtumbau Ost belegt und die weiterhin erforderliche kosequente Umsetzung des Stadtumbaus untermauert.



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