Wohnen im Überblick

Wohnen im Land Brandenburg aktiv gestalten!

Ausschnitt: Saniertes Klinkergebäude eines Guthofs in Milow Individuelle Wohnangebote © MIR

Das Wohnen wird vielfältiger und wird sich sowohl räumlich als auch qualitativ weiter differenzieren. Das Wohnen wird so individuell, wie es die Menschen sind. Die Ansprüche werden sich regional sehr unterschiedlich entwickeln - in Großstädten anders als in kleineren Kommunen, in angespannten Märkten anders als in entspannten.

 

Verzahnung von Stadtentwicklungs- und Wohnungspolitik

Aufgabe des Ministeriums ist es, die Wohnungspolitik noch stärker mit der Stadtentwicklungspolitik zu verzahnen, das heißt Stadtentwicklung, Stadterneuerung und Stadtumbau durch die Wohnraumförderung sinnvoll zu unterstützen.

Unterschiedliche Ansprüche - differenzierte Unterstützung

Innerstädtisches Wohngebäude mit rotem DachInnerstädtisches Wohngebäude © Mathias Marx

Erforderlich sind kommunale wohnungspolitische Strategien, die auf den jeweiligen Wohnungsmarkt der Stadt und Region zugeschnitten sind. Die Wohnungsunternehmen sollten hierbei unbedingt eingebunden werden. Die Integrierten Stadtentwicklungskonzepte (INSEK) bilden den konzeptionellen Rahmen und sind Grundlage für weitere Förderentscheidungen.

Gute Vorhaben sollen viele Nachahmer finden

Landesförderung kann nicht erreichen, dass der Bedarf und die Ansprüche aller Menschen befriedigt werden, deshalb werden besonders beispielhafte Vorhaben unterstützt. Das MIL setzt darauf, dass hier eine "Multiplikatorwirkung" stattfindet. Die Wohnungspolitik zielt darauf ab, Rahmenbedingungen für funktionsfähige regionale Wohnungsmärkte zu schaffen.

Wohnraum für sozial benachteiligte Menschen

Gläserner Hauseingang mit KlingelbrettBezahlbare Wohnungen? © MIR

Auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist eine angemessene und sozial ausgerichtete Wohnraumversorgung für das MIL von hoher Priorität. Das MIL setzt sich unter anderen für die Sicherung von Wohnrechten, für den Schutz vor Mietpreisüberhöhungen und die Möglichkeiten der Inanspruchnahme von Wohngeld ein.

Energieverbrauch weiter reduzieren

Neben den demografischen Fragestellungen verfolgt die Politik des MIL gleichrangig das Querschnittsziel, den Energieverbrauch deutlich zu reduzieren. Dadurch werden die Bürger beziehungsweise die Kommunen finanziell entlastet und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Weiterführende Beiträge:

  • Ziele der Wohnungsentwicklung

    Attraktive Städte zum Leben, Wohnen und Arbeiten

  • Projekte der Wohnungsentwicklung

    Aktiv gestalten und unterstützen

    Schlüsselbund mit rotem Anhänger mit der Aufschrift "zuhause" © photocase, pixeltrude

    In Zukunft wird es immer mehr ältere Menschen geben, die in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sind. Auf sich ändernde Lebenssituationen und Haushaltsstrukturen und die damit verbundene Veränderung der Mieterstruktur zu reagieren, rückt deshalb stärker in den Mittelpunkt der Wohnungspolitik.

  • Förderung

    Wohnraumförderung

  • Daten & Fakten

    Wohnungsmarkt und Wohnraumförderung [Teil 1]

Letzte Aktualisierung: 17.03.2016