08.02.2010Lieske: „Mit der Kita zieht junges Leben in die Altstadt“
Pressemitteilung
Wittstock – Infrastrukturministerin Jutta Lieske übergab anlässlich eines Arbeitsbesuches in Wittstock einen Förderbescheid für die energetische Sanierung eines ehemaligen Schulgebäudes das zukünftig als Kita genutzt wird. Das Brandenburger Bauministerium stellt rund 2,1 Millionen Euro über das Sonderprogramm „Investitionspakt“ bereit. Damit ist komplette Sanierung des Einzeldenkmals gesichert.
Lieske: „Wittstock ist es bereits in den vergangen Jahren gelungen, verschiedene Förderprogramme erfolgreich miteinander zu verknüpfen. Die Altstadt hat sich zu einem attraktiven Wohn- Bildungs- und Kulturstandort entwickelt. Dabei geht von den vielen sanierten Gebäuden ein besonderer Reiz aus, der auch überregional ausstrahlt. Die Integrationskita im Einzeldenkmal wird zur weiteren Belebung der Altstadt beitragen.“
Mit dem bereits zum zweiten Mal aufgelegten Investitionspakt kann nachhaltig aktiver Klimaschutz an sozialen Infrastruktureinrichtungen unter städtebaulichen Gesichtspunkten gefördert werden. Der Bund und das Land Brandenburg stellen bis 2013 Finanzhilfen in Höhe von 22,2 Millionen Euro zur Verfügung. Städte und Gemeinden fügen zusammen weitere 2,8 Millionen Euro hinzu, so dass das Gesamtvolumen 25 Millionen Euro beträgt. Insbesondere werden die Zuschüsse für die energetische Erneuerung von Schulen, Kin-dertagesstätten, Jugendeinrichtungen, Turnhallen bereitgestellt. Ausgewählt werden vor allem Projekte, die beispielgebend für andere Investoren sein sollen.
Für die Sanierung der Gebäude Kirchplatz 8 und 10 werden 2,1 Millionen Euro bewilligt. Die Fördermittel werden u. a. eingesetzt für eine Innendämmung, da sich eine Außenwanddämmung aufgrund des Denkmalcharakters verbietet, die Installation einer Blockheizkraftwerk-Anlage sowie eine Niedertemperaturheizung als Flächenheizung in Fußboden- und Wandflächen. Nach Fertigstellung kann die Kita von ca. 160 Kindern genutzt werden.
Die Stadt Wittstock mit seinem historischen Stadtkern wird seit 1991 mit Städtebaufördermitteln, überwiegend aus dem Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ gefördert. Bisher wurden 30 Millionen Euro bewilligt. Damit wurden historisch wertvolle Gebäude sowie Straßen, Wege und Plätze saniert.
Der Arbeitsbesuch führt Ministerin Lieske auch in den Ortsteil Freyenstein. Für die Stadterneuerung wurden hier 2,4 Millionen Euro bereitgestellt. Bisheriger und zukünftiger Schwerpunkt ist die Sanierung und Nutzung des Renaissanceschlosses einschließlich Park sowie der Archäologische Park. Bisher wurden 765.200 Euro Städtebaufördermittel und 370.000 Euro im Rahmen der integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) bereitgestellt.



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