Planungswettbewerbe

Ausschnitt aus dem Planungsmodell Friedrich-Ebert-Str. in Eberswalde Wettbewerb F.-Ebert-Str. Eberswalde © MIL

Mit Wettbewerben zu mehr Qualität“ ist ein Leitsatz der Baukultur. Deswegen sieht das MIL die Durchführung von Planungswettbewerben als den besten Weg zu guten Planungen für Städtebau, Architektur und Ingenieurbau.

Entscheidend ist dabei die Durchführung eines geregelten Verfahrens zur Auswahl der besten Entwurfslösungen für die gestellte Aufgabe. Das MIL unterstützt insbesondere die Städte und Gemeinden bei der Vorbereitung und Durchführung von Planungswettbewerben durch Arbeitshilfen für die Praxis, durch Erfahrungsaustausch im Rahmen von Veranstaltungen sowie durch Projektförderung im Einzelfall (Städtebauförderung).

Baustelle ILB-Neubau © MILDie tabellarische Übersicht über die Wettbewerbsarten schafft Klarheit für die Auslober

Wer wirkt mit in einem Planungswettbewerb? Welche Büros dürfen sich beteiligen? Welche Wettbewerbsart eignet sich für welche Aufgabe? Planungswettbewerbe sind der beste Weg zum guten Bauen, aber sie stellen interessierte Anwender zunächst vor eine Reihe scheinbar schwieriger Fragen. Dass Planungswettbewerbe keine Geheimwissenschaft sind, zeigt eine neue Übersicht zu Wettbewerbsarten, die von Architektenkammer, Ingenieurkammer und MIL entwickelt wurde und den Anwendern eine leicht lesbare Hilfestellung zu den wichtigsten Fragen gibt. Planungswettbewerbe sind demnach in vielen Anwendungsgebieten – auch im Bereich des Ingenieurwesens – machbar. Die Übersicht zu Wettbewerbsarten schafft Klarheit für Auslober, die vor dem Start eines Verfahrens stehen. Im weiteren Verlauf können sich die Auslober von den Kammern beraten lassen und erhalten auch diesem Weg eine Garantie für die rechtssichere Vergabe von Planungsleistungen.

Die Übersicht finden Sie in der rechten Textbox "Veröffentlichungen".

Weiterführende Beiträge:

  • Werkstatt "Planungswettbewerbe in der Praxis"

    Auditorium © MIL

    Am 30. November 2017 fand bereits zum 13. Mal ein reger Erfahrungsaustausch zur Vergabe von Planungsleistungen mittels Wettbewerb statt. Das MIL war wie immer gemeinsam mit der
    Brandenburgischen Architektenkammer und der Brandenburgischen Ingenieurkammer Veranstalter der Werkstatt.

  • Neues Ärztehaus für Gransee

    Sieger-Entwurf © MARION.RINNE Architekten 2017

    Das Amt Gransee und Gemeinden lobte europaweit einen Planungswettbewerb nach RPW für den Bau eines Ärztehauses in der Innenstadt aus. Auf drei Etagen sollen mit Beginn der Baumaßnahmen in 2018 Räumlichkeiten für vier Arztpraxen entstehen. Kooperationspartner im Projekt ist das Medizinische Versorgungszentrum der Oberhavel Kliniken. Der beste Entwurf kam von einem Berliner Architekturbüro.

  • Alte Post wird Bibliothek in Bad Freienwalde

    Sieger-Entwurf © SHSP Architekten 2017

    Für die Verlegung der Stadt- und Kreisbibliothek „Hans Keilson“ in die Bad Freienwalder Innenstadt lobte die Stadt einen europaweiten Realisierungswettbewerb nach RPW aus. In der Sitzung des Preisgerichts am 28. September 2017 wurden nunmehr die Preise vergeben.

  • Neugestaltung des Luckenwalder Ehrenhains

    Ausschnitt aus Entwurf © atelier8 mit Dirk Stendel 2017

    Die Stadt Luckenwalde hat zur Neugestaltung des Ehrenhains unter Einbezug des angrenzenden Tier- und Stadtparks einen landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 ausgelobt. Im Rahmen des Wettbewerbs sollte für den zusammenhängenden Stadtraum ein Gesamtkonzept entwickelt und eine attraktive Lösung für die Platzgestaltung des Ehrenhains als Eingriffsschwerpunkt vorgeschlagen werden. Alle Beiträge können noch bis 20. Oktober besichtigt werden.

  • Rüdersdorf stärkt Bildungsstandort

    Modell © BSG mbH, 2017

    Die Gemeinde Rüdersdorf hat nach attraktiven Lösungen zur Neugestaltung des Quartiersplatzes und Erweiterung des Heinitz-Gymnasiums im Wohngebiet „Brückenstraße/Friedrich-Engels-Ring“ gesucht. Um bei dieser Aufgabe eine hohe Planungs- und Ergebnisqualität zu erzielen, lobte sie gemeinsam mit dem Landkreis Märkisch-Oderland einen städtebaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerb aus.

  • Neubau am Wittenberger Hafen

    Siegerentwurf © rundzwei Architekten

    Die Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Wittenberge mbH (WGW) beabsichtigt, auf dem Grundstück Hafenstraße 8, das sich durch seine besonders exponierte Lage am Eingang zur Elbuferpromenade auszeichnet, ein Mehrfamilienhaus zu errichten. Dazu lobte die Stadt Wittenberge einen Realisierungswettbewerb aus, mit dessen Preisgerichtssitzung am 22.05.2017 die Entscheidung für den Siegerentwurf fiel.

  • Neues Feuerwehrgerätehaus für Trebbin

    Siegerentwurf Feuerwehrgerätehaus © LEHMANN + LIESCHKE

    Schon seit Jahren entspricht das alte Feuerwehrgerätehaus der Stadt Trebbin nicht mehr den Ansprüchen einer modernen Feuerwehr. Grund genug für die Stadt, einen Realisierungswettbewerb auszuloben, um die beste architektonische, städtebauliche, funktionale und wirtschaftliche Lösung für die Neubaumaßnahme zu finden.

  • Frankfurt (Oder) erweitert Oberschule

    Siegergentwurf © bwp Bode, Williams + Partner; Schwind & Wolf Architektenpartnerschaft

    Infrastrukturministerin Kathrin Schneider und Oberbürgermeister Martin Wilke haben am 9. März 2017 die Preise zum Planungswettbewerb „Neubau Haus II der Oberschule Ulrich von Hutten inklusive Außenanlagen“ im Frankfurter Rathaus verliehen. Als Sieger konnte sich ein Wettbewerbsteam durchsetzen, das sich aus den Berliner Büros Schwind & Wolf Architektenpartnerschaft, Carola Schäfers Architekten sowie Bode - Williams + Partner GbR zusammensetzt.

  • Petershagen/Eggersdorf erweitert Grundschulzentrum

    Entwurfsansicht © huber staudt architekten

    Mit Juryentscheidung vom 16.01.17 steht der Siegerentwurf im interdisziplinären Planungswettbewerb zur Erweiterung des „Grundschulzentrums Am Dorfanger“ der Gemeinde Petershagen/Eggersdorf fest. Das Siegerteam aus Architekten, TGA-Planern, Tragwerksplanern und Landschaftsarchitekten überzeugte im Entwurf vor allem durch Integration, Kompaktheit und Vernetzung.

  • Planungswettbewerbe in der Praxis

    Werkstattteilnehmende © MIL

    Am 23.02.2017 fand im Haus der Wirtschaft in Potsdam die Werkstattveranstaltung „Planungswettbewerbe in der Praxis“ statt, die sich schwerpunktmäßig Bauvorhaben des klassischen Ingenieurbauwesens und dem Thema der Bedarfsplanung widmete.

  • Planungsleistungen geringen Umfangs

    Bekanntmachung © MIL

    Als Ergebnis intensiver Zusammenarbeit zwischen MIL und den beiden für Ingenieure und Architekten zuständigen Kammern werden durch die Architektenkammer Durchführungsempfehlungen zur Vergabe von Planungsleistungen durch die Kommunen im Unterschwellenwertbereich gegeben.

  • Aktualisierung der Praxisregeln „Baukultur“

    Jurysitzung © MIL

    Das neue Vergaberecht hat auch Auswirkungen auf die Praxisregeln „Baukultur“ in der Städtebauförderung. Denn mit Inkrafttreten der novellierten Vergabeverordnung (VgV) des Bundes vom 18. April 2016 ergeben sich Änderungen des Rechtsrahmens für die Vergabe öffentlicher Aufträge. Die modifizierten Regelungen sind mit der Aktualisierung der Praxisregeln „Baukultur“ durch das Land Brandenburg für die Programme der Städtebauförderung aufgenommen und bekräftigt worden.

  • Werkstattveranstaltung "Planungswettbewerbe in der Praxis" am 25.03.2015

    Werkstattveranstaltung © MIL

    Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Anwendungspraxis der Richtlinien für Planungswettbewerbe.

  • Arbeitshilfe Richtlinien für Planungswettbewerbe

    Ausschnitt aus dem Titelblatt der Arbeitshilfe "Richtlinien für Planungswettbewerbe" © MIL

    Gemeinsam mit der Brandenburgischen Architektenkammer und der Brandenburgischen Ingenieurkammer hat das MIL eine neue Arbeitshilfe zu den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) erarbeitet, die sich sowohl an öffentliche Bauherren und Planungsträger (insbesondere die Gemeinden) als auch an private Bauherren wendet.

Letzte Aktualisierung: 11.03.2016