Planungswettbewerbe

Ausschnitt aus dem Planungsmodell Friedrich-Ebert-Str. in Eberswalde Wettbewerb F.-Ebert-Str. Eberswalde © MIL

Mit Wettbewerben zu mehr Qualität“ ist ein Leitsatz der Baukultur. Deswegen sieht das MIL die Durchführung von Planungswettbewerben als den besten Weg zu guten Planungen für Städtebau, Architektur und Ingenieurbau.

Entscheidend ist dabei die Durchführung eines geregelten Verfahrens zur Auswahl der besten Entwurfslösungen für die gestellte Aufgabe. Das MIL unterstützt insbesondere die Städte und Gemeinden bei der Vorbereitung und Durchführung von Planungswettbewerben durch Arbeitshilfen für die Praxis, durch Erfahrungsaustausch im Rahmen von Veranstaltungen sowie durch Projektförderung im Einzelfall (Städtebauförderung).

Baustelle ILB-Neubau © MILDie tabellarische Übersicht über die Wettbewerbsarten schafft Klarheit für die Auslober

Wer wirkt mit in einem Planungswettbewerb? Welche Büros dürfen sich beteiligen? Welche Wettbewerbsart eignet sich für welche Aufgabe? Planungswettbewerbe sind der beste Weg zum guten Bauen, aber sie stellen interessierte Anwender zunächst vor eine Reihe scheinbar schwieriger Fragen. Dass Planungswettbewerbe keine Geheimwissenschaft sind, zeigt eine neue Übersicht zu Wettbewerbsarten, die von Architektenkammer, Ingenieurkammer und MIL entwickelt wurde und den Anwendern eine leicht lesbare Hilfestellung zu den wichtigsten Fragen gibt. Planungswettbewerbe sind demnach in vielen Anwendungsgebieten – auch im Bereich des Ingenieurwesens – machbar. Die Übersicht zu Wettbewerbsarten schafft Klarheit für Auslober, die vor dem Start eines Verfahrens stehen. Im weiteren Verlauf können sich die Auslober von den Kammern beraten lassen und erhalten auch diesem Weg eine Garantie für die rechtssichere Vergabe von Planungsleistungen.

Die Übersicht finden Sie in der rechten Textbox "Veröffentlichungen".

Weiterführende Beiträge:

  • Wettbewerb zu „Wohnen in Potsdam-Krampnitz“ entschieden

    Siegerentwurf © Machleidt GmbH Städtebau + Stadtplanung, Berlin

    Der Planungswettbewerb für ein Stadtquartier in Potsdam-Krampnitz ist nunmehr entschieden worden. Der erste Preis ging an ein Berliner Büro.

  • Neues Besucherzentrum für Bernau

    Ausschnitt aus dem Siegerentwurf © Steimle Architekten GmbH 2018

    Auf dem Areal des Bauhaus Denkmals Bundesschule Bernau bei Berlin, dass seit 2017 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, soll ein Neubau mit der Funktion eines Besucherzentrums entstehen. Für diese besondere städtebauliche Aufgabe lobte die Stadt einen architektonischen, nicht offenen Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 aus.

  • Rückschau auf ein erfolgreiches Brandenburger Wettbewerbsjahr 2017

    Entwurf Grundschule in Senzig © mayerwittig, Architekten und Stadtplaner

    Planungswettbewerbe bedeuten Qualitätswettstreit und sind der beste Weg, um bei wichtigen Bauvorhaben die beste Entwurfslösung auszuwählen. Davon haben die Städte und Gemeinden im Land Brandenburg im zurückliegenden Jahr besonders profitiert. Die Zahl der registrierten Planungswettbewerbe hat sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Insgesamt wurden im Jahr 2017 landesweit 18 Planungswettbewerbe nach den dafür geschaffenen Richtlinien durchgeführt, davon je zur Hälfte bei öffentlichen und bei privaten Bauvorhaben.

  • Workshop: Planungswettbewerbe in der Praxis

    Brücke Kleinmachnow Dreilinden © MIL

    Am 27. Februar 2018 wurde die Reihe der Werkstattveranstaltungen zum Thema „Planungswettbewerbe in der Praxis“ fortgesetzt. Unter Federführung der Brandenburgischen Ingenieurkammer standen diesmal Beispiele aus der Wettbewerbs- und Vergabepraxis bei bedeutenden Ingenieurbauvorhaben im Fokus.

  • Herzberg erweitert Elsterlandgrundschule

    Siegerentwurf © harder stumpfl schramm 2018

    Zur Erweiterung der Elsterlandgrundschule lobte die Stadt Herzberg vergangenes Jahr einen Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 aus. Mit Entscheidung des Preisgerichts vom 01. Februar 2018 wurde der Entwurf des Planungsbüros harder stumpfl schramm aus Stuttgart mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

  • Kleinmachnow erweitert Hortstandort

    Entwurf des Erweiterungsbaus © KiS Architektur 2018

    Vor dem Hintergrund einer steigenden Schülerzahl plant die Gemeinde Kleinmachnow die Kapazitäten des gegenwärtig als Hort genutzten Gebäudes „Am Hochwald“ am Standort Adolf-Grimme-Ring 7 durch einen Erweiterungsbau aufzustocken. Für diese Aufgabe lobte die Gemeinde einen nichtoffenen Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 aus, der am 10.Januar 2018 entschieden wurde.

  • Wettbewerb zum Hafenquartier am Cottbuser Ostsee entschieden
    Sieger des Wettbewerbs Cottbuser Ostsee 2018 © fehlig & moshfeghi architekten

    In wenigen Jahren wird Cottbus am größten See Brandenburgs, dem Cottbuser Ostsee liegen. Für die Gestaltung des stadtnahen Hafenquartiers als urbaner Ort mit Freizeit-, Sport- und Gesundheitseinrichtungen, Hotel, Einzelhandel und Wohnen hat die Stadt einen städtebaulich-landschaftsplanerischen Ideenwettbewerb durchgeführt. Aus den insgesamt 11 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen wählte die Jury den Sieger aus.

  • Neuer Ort für Bildung und Kultur in Gransee

    Kloster Gransee © Chestnutt_Niess Architekten BDA

    Zur Entwicklung und Stärkung der Innenstadt plant das Amt Gransee und Gemeinden die Stadtbibliothek an den Klosterplatz zu verlegen und im selben Zug den unter Denkmalschutz stehenden Standort des ehemaligen Klausurflügels des Franziskanerklosters und des städtischen Schulgebäudes ganzheitlich zu einem Ort für Kultur und Bildung zu entwickeln. Hierfür lobte das Amt einen Wettbewerb nach RPW 2013 aus.

  • Planungsleistungen geringen Umfangs

    Bekanntmachung © MIL

    Als Ergebnis intensiver Zusammenarbeit zwischen MIL und den beiden für Ingenieure und Architekten zuständigen Kammern werden durch die Architektenkammer Durchführungsempfehlungen zur Vergabe von Planungsleistungen durch die Kommunen im Unterschwellenwertbereich gegeben.

  • Aktualisierung der Praxisregeln „Baukultur“

    Jurysitzung © MIL

    Das neue Vergaberecht hat auch Auswirkungen auf die Praxisregeln „Baukultur“ in der Städtebauförderung. Denn mit Inkrafttreten der novellierten Vergabeverordnung (VgV) des Bundes vom 18. April 2016 ergeben sich Änderungen des Rechtsrahmens für die Vergabe öffentlicher Aufträge. Die modifizierten Regelungen sind mit der Aktualisierung der Praxisregeln „Baukultur“ durch das Land Brandenburg für die Programme der Städtebauförderung aufgenommen und bekräftigt worden.

  • Arbeitshilfe Richtlinien für Planungswettbewerbe

    Ausschnitt aus dem Titelblatt der Arbeitshilfe "Richtlinien für Planungswettbewerbe" © MIL

    Gemeinsam mit der Brandenburgischen Architektenkammer und der Brandenburgischen Ingenieurkammer hat das MIL eine neue Arbeitshilfe zu den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) erarbeitet, die sich sowohl an öffentliche Bauherren und Planungsträger (insbesondere die Gemeinden) als auch an private Bauherren wendet.