Programme der Wohnraumförderung

Ansprechende Fassadengestaltung mit Aufzugsanbau und barrierefreiem Zugang zu den Wohnungen durch Laubengangausführung, seniorengerechtes Wohnumfeld und künstlerisch gestalteten Details in Lübbenau, Robert-Koch-Straße. Wohnraumförderung in Lübbenau © WIS-Spreewald mbH

Das Land Brandenburg bietet durch zielgerichtete Förderprogramme der Wohnungswirtschaft des Landes die Möglichkeit, barrierefreien Wohnraum zu sozialverträglichen Mieten im Mietwohnungsbestand als Beitrag zur Sicherung der Daseinsvorsorge in den Kommunen zu schaffen.

Die Wohnraumförderung ist an die besonderen Bedürfnisse der Bevölkerungsgruppen angepasst, die im Land Brandenburg den Schwerpunkt bilden. Unter dem Schlagwort "Generationsgerechtes Wohnen" werden hier vor allem ältere Menschen, Behinderte und Familien mit Kindern angesprochen.

Auf der direkten, individuellen Ebene hilft das MIL Menschen mit Behinderungen durch den Wohnraumanpassungserlass. Wenn Menschen durch Krankheit oder Unfall behindert werden, stellt sich in vielen Fällen die Frage nach dem Verbleib in der bisherigen Wohnung. Das Land gewährt Zuschüsse zur behindertengerechten Anpassung von vorhandenem Wohnraum. Ziel ist die Verbesserung der Wohnsituation, insbesondere der Nutzungs- und Zugangsmöglichkeiten, in vorhandenen Mietwohnungen und in selbst genutztem Wohneigentum im Bestand für schwerstmobilitätsbehinderte Menschen, um ihnen ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben in vertrauter Umgebung zu ermöglichen.

Beispielvorhaben für Wohngemeinschaften zum selbstbestimmten betreuten Wohnen für die ältere Mietergeneration ohne Heimcharakter, durch Aufzugsanbau und Grundrissänderungen zur bedarfsgerechten Gestaltung der Wohnungen in Brandenburg an der Havel, Potsdamer Straße.Wohnraumförderung in Brandenburg an der Havel © Wobra Die Erhöhung des Anteils barrierefreier Wohnungen ist erklärtes Ziel der Landesregierung. Intention ist die Förderung von Maßnahmen der Modernisierung und Instandsetzung zur generationsgerechten Anpassung sowie des Neubaus von Mietwohnungen zu sozial verträglichen Mieten, insbesondere für die Zielgruppe Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind und Seniorinnen und Senioren im Alter ab 55 Jahren. Dazu zählt auch die Umsetzung neuer Konzepte für Mehrgenerationswohnen, Wohngemeinschaften im Alter oder anderer innovativer Formen des Zusammenlebens und der Selbsthilfe im Alter.

Der Inklusion des Sozial- und Wohnraumes ist eines der zentralen Handlungsfelder des Maßnahmepaketes der Landesregierung zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen.