Barrierefreier Wohnraum

Aufzug an einem Wohnblock in Neuruppin WBG Eingangsbereich mit Aufzug © Neuruppin

Menschen mit Behinderungen haben die Möglichkeit ihren Aufenthaltsort frei zu wählen (Artikel 19 der UN-Konvention). Das setzt entsprechenden Wohnraum voraus.

 

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels im Land Brandenburg hat das MIL bereits vor längerer Zeit begonnen, verstärkt Anreize zur Schaffung barrierefreien Wohnraums in bestimmten Förderkulissen zu setzen.

Die Ansprüche von Menschen mit Behinderungen an ihren Wohnraum ähneln in vielen Bereichen den Bedürfnissen älterer Menschen oder denen von Kindern und Jugendlichen. Hier setzt die Wohnraumförderpolitik des MIL an. So hat sich das MIL im Wohnungsbau und in der Stadtentwicklung neue Schwerpunkte gesetzt, etwa mit den Förderrichtlinien zur generationsgerechten Modernisierung und Instandsetzung von Mietwohnungen, der Förderung des Einbaus von Aufzügen in bestehende Wohngebäude im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung oder mit verschiedenen Wettbewerben.

Viele der bisher geförderten Maßnahmen kommen allen Bevölkerungsgruppen zu gute. Dies gilt für den Abstellplatz im Treppenhaus ebenso wie für den nachträglich eingebauten Aufzug oder barrierefreie öffentliche Gebäude und Räume. Um diese "guten Beispiele" einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen hat das MIL den Infopool Stadtentwicklung eingerichtet.

Weiterführende Beiträge:

  • Programme der Wohnraumförderung

    Ansprechende Fassadengestaltung mit Aufzugsanbau und barrierefreiem Zugang zu den Wohnungen durch Laubengangausführung, seniorengerechtes Wohnumfeld und künstlerisch gestalteten Details in Lübbenau, Robert-Koch-Straße. Wohnraumförderung in Lübbenau © WIS-Spreewald mbH

    Das Land Brandenburg bietet durch zielgerichtete Förderprogramme der Wohnungswirtschaft des Landes die Möglichkeit, barrierefreien Wohnraum zu sozialverträglichen Mieten im Mietwohnungsbestand als Beitrag zur Sicherung der Daseinsvorsorge in den Kommunen zu schaffen.