Bauleitplanung

Die kommunale Bauleitplanung ist ein zentrales Steuerungsinstrument für die gemeindliche Entwicklung! Da das "eigene" Gemeindegebiet oder Teilräume davon im Fokus stehen und wichtige Festlegungen bezüglich der künftigen Art und Weise der der Nutzung von Grundstücken getroffen werden, ist Beteiligung besonders sinnvoll.

Planungsgruppe Stadt+Dorf I Urbanizers

  • Wo entsteht Bauland?
  • Wo sind Grün- und Freiflächen, Wald und Landwirtschaftflächen?
  • Welche Flächen sind für Infrastrukturen erforderlich?
  • Welche Flächen bleiben dem Natur- und Umweltschutz vorbehalten?

Solche und ähnliche Fragen werden im Rahmen der kommunalen Bauleitplanung thematisiert und Festlegungen für die zukünftige Entwicklung getroffen.

Die kommunale Bauleitplanung umfasst zwei Ebenen:

  •  Die vorbereitende Flächennutzungsplanung für das gesamte Gemeindegebiet, die die zukünftige Bodennutzung in ihren Grundzügen darstellt und
  • die rechtsverbindliche Bebauungsplanung für Teilräume.

Bebauungspläne sind aus den Darstellungen des Flächennutzungsplans zu entwickeln. Deshalb ist Beteiligung auch auf beiden Ebenen wichtig, auch wenn rechtsverbindliche Festsetzungen erst auf der konkreteren Bebauungsplanebene getroffen werden.

In beiden Planverfahren kann sich die Öffentlichkeit in einem zumeist zweistufigen Regelverfahren beteiligen und Stellungnahmen abgeben. Die in den Verwaltungen immer weiter verbreitete Praxis, Pläne und Fachbeiträge auch online zur Verfügung zu stellen, erleichtert die Zugänglichkeit. Mitunter kann auch gleich online zu den Plänen Stellung genommen werden.

Praxisbeispiele

Uferzone Griebnitzsee, Potsdam

Planungswerkstatt Kirchsteigfeld, Potsdam

Flächennutzungsplanverfahren Gemeinde Schwielowsee


Interner Link

Planen und Genehmigen