Integrierte Stadtentwicklungskonzepte (INSEK)

Integrierte Stadtentwicklungskonzepte (INSEK), sind in vielen brandenburgischen Kommunen zentrale, die formelle Bauleitplanung ergänzende, Planwerke. Integrierte Stadtentwicklungskonzepte dienen bei der Zielfindung der Stadtentwicklung und sollen auf kommunaler Ebene vorhandene Planungsvorstellungen und (sektorale) Konzepte bündeln, ggf. punktuell ergänzen und damit einen Beitrag leisten zur Vereinfachung und Transparenz der derzeit in den Brandenburger Städten vorzufindenden Planungsgrundlagen.

Bild: Planungsgruppe Stadt+Dorf

Jede Stadt erarbeitet eine eigene Entwicklungsstrategie, die auf einer Analyse der eigenen Stärken (und Schwächen) basiert. Auf dieser Basis können Einzelmaßnahmen koordiniert werden. In der Fortschreibung der vorhandenen städtischen Entwicklungsplanung zu informellen umsetzungsorientierten INSEK liegt die Chance, den integrativen und prozessualen Ansatz zu stärken und diese Konzepte als zentrales Steuerungsinstrument zur Basis für die örtliche Stadtentwicklungsstrategie weiter zu entwickeln. Das Land Brandenburg hat zugleich eine Grundlage für die Ausreichung unterschiedlicher Fördermittel.

In den Prozess der INSEK-Erstellung müssen wichtige Personen und Akteure des Stadtlebens wie Vereine und Unternehmen, die nichtkommunalen öffentlichen Träger der Infrastruktur - in Stadt wie Landkreis - oder Stiftungen sowie Fachbehörden (z.B. Denkmalpflege) aktiv einbezogen werden. In gleicher Weise ist eine regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit sicherzustellen.

Da es sich um ein nichtförmliches Planverfahren handelt, können Beteiligungsmöglichkeiten weitgehend eigenständig in den Kommunen gestaltet werden.



Externe Links

MIL zur Städtebauförderung

Förderrichtlinien - Landesamt für Bauen und Verkehr, Brandenburg


Downloads

INSEK-Arbeitshilfe
zur Erstellung und Fortschreibung von Integrierten Stadtentwicklungskonzepten (INSEK) im Land Brandenburg, November 2012