Lokale Aktionsgruppen / Dorfentwicklungsplanung

Ländliche Räume gemeinsam gestalten! In der ländlichen Entwicklung werden bereits viele Konzepte "von unten" durch lokale Aktionsgruppen oder thematische Abeitsgruppen entwickelt. Im Rahmen von Dorfentwicklungsplanungen, aber auch auf regionaler Ebene werden Ziele, Maßnahmen und konkrete Projekte durch lokale Akteure in kooperativen Verfahren abgestimmt.

© MIL, H.J.Stricker

Mit der in der EU - Gemeinschaftsinitiative LEADER („Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“) können lokale öffentlich-private Partnerschaften und Netzwerke die nachhaltige Entwicklung Ihrer Regionen mit gestalten. Dieser Ansatz ist fester Bestandteil der Förderstrategie des MIL für die ländlichen Räume überall in Brandenburg. Basis für die Arbeit in der jeweiligen Region sind die Lokalen Aktionsgruppen: Ihre Empfehlungen sind Grundlage für die Förderentscheidungen des Landes in den Programmen der ländlichen Entwicklung. Begleitet wird die Umsetzung der Ziele und Förderinhalte durch ein Regionalmanagement.

Der Bottom-Up-Ansatz, der bei der Erstellung von GLES (gebietsbezogenen lokalen Entwicklungsstrategien) zum Tragen kommt, ist beispielhaft. Einbezogen werden sowohl die Bewohnerinnen und Bewohner als auch Interessenvertretungen und ausgewählte Institutionen. In den lokalen Aktionsgruppen wirken die öffentliche Hand und Private an der Umsetzung und Weiterentwicklung der Strategie zusammen.

Auch in der Dorfentwicklungsplanung ist das Vorhandensein von Initiativen und aktiven Gruppen im Dorf ein wesentlicher Faktor: Engagierte Bürger sind häufig bereit, sich in den Dorfentwicklungsprozess einzubringen und die dabei geplanten Maßnahmen zu verwirklichen.