Bürger für ihre Kommune

Interessen der Bürgerinnen und Bürger lassen sich in losen Bündnissen einbringen oder in unterschiedlichen institutionalisierten Zusammenschlüssen. Die Wahl der geeigneten Form hängt von den Zielen ab.

Generell gilt: Gemeinsam kommt man weiter. Auch individuelle Anliegen lassen sich im Verbund besser weiterbringen als alleine.

Typische Interessenverbünde sind u.a.:

Planungsgruppe Stadt+Dorf I Urbanizers 

Mitgestaltungsmöglichkeiten für das eigene Umfeld ohne Stadtentwicklungsbezug werden unter dem Thema bürgerschaftliches Engagement behandelt.

Mit zunehmender Zahl von Gleichgesinnten und längerfristig angelegter Interessenvertretung steigen die Anforderungen an Struktur und Organisation. Kurzfristig angelegte Bündnisse brauchen weniger Struktur als dauerhafte, kleine Gruppen lassen sich leichter koordinieren als größere.

Bürgerkommune

Engagement und Beteiligung gestalten sich in jeder Kommune anders. Das Leitbild der Bürgerkommune beinhaltet das Ziel einer stärkeren Selbststeuerung der lokalen Gemeinschaft durch Bürgerengagement und Partizipation. Der Weg zur Bürgerkommune ist Gegenstand eines komplexen Managementprozesses, der von Verwaltung, Politik und Bürgern Kompromissbereitschaft und Geduld verlangt. Eine grundlegende Ausrichtung der Organisationsstruktur auf Transparenz, Bürgerengagement, Bürgerbeteiligung und Zusammenarbeit in Netzwerken ist erforderlich. Und, so betont die KGSt: Die Entwicklung zur Bürgerkommune geht nur mit der Politik, nicht gegen sie.

 

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