Repräsentative Demokratie

"Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus", so will es Artikel 20 Absatz 2 des Grundgesetzes. In einer repräsentativen Demokratie wie in Deutschland werden politische Sachentscheidungen allerdings im Regelfall nicht direkt, sondern durch gewählte Vertreter getroffen.

 

Litfaßsäule vor unsaniertem Haus © MIL, H. J. Stricker

 

Das bedeutet: Auch wenn es um Planungsprozesse geht, sind die Abgeordneten als demokratisch gewählte Interessenvertreter erste Ansprechpartner. Es lohnt sich, Bürgerinteressen frühzeitig mit Kandidaten und gewählten Interessenvertretern zu erörtern.

Parlamentarier beschließen über Haushalte und damit über die politischen Schwerpunkte und Prioritäten. Im Ausschuss für Infrastruktur und Landwirtschaft werden fachliche Positionen im Bereich des MIL entwickelt und diskutiert.

  • Daraus entstehen Vorgaben und Umsetzungsaufträge für die Verwaltung.
  • Wahlprüfsteine, schriftliche Hinweise oder der Besuch von Bürgersprechstunden sind nur einige Wege, um mit den Volksvertretern ins Gespräch zu kommen.

 

Praxisbeispiele

Zahlreiche Praxisbeispiele zum Thema Bürgerbeteiligung
finden Sie hier...


Externe Links

Landeszentrale für politische Bildung Brandenburg - Politische Teilhabe

Landeszentrale für politische Bildung Brandenburg - Direkte Demokratie

Landtag Brandenburg - Politische Mitgestaltung