Denkmal des Monats April: Dammtor Jüterbog

Dammtor Jüterbog © Bruckbauer & Hennen GmbH

Das Jüterboger Dammtor ist das am besten erhaltene von drei Stadttoren, die allesamt von der im Mittelalter entstandenen Stadtbefestigungsanlage umfasst wurden. Diese Tore ermöglichten den Zugang zur Stadt und waren ursprünglich als Doppeltore erbaut. So musste vor dem eigentlichen Tor zur Stadt ein äußeres Tor passiert werden. Dabei sollte das imposante Erscheinungsbild des Dammtors die städtische Macht demonstrieren.

Früher wurde das Dammtor auch Frauentor genannt, was wohl auf die nahegelegene Liebfrauenkirche zurückzuführen ist. Der eigenständige Ort Damm war einer der mittelalterlichen Siedlungsschwerpunkte Jüterbogs.

Dem mit Beginn des 19. Jahrhunderts zunehmenden Verkehr fielen Teile der Jüterboger Stadttore zum Opfer. Die Sanierung des Dammtors wurde mit 150 T€ aus dem Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz gefördert.

Mit der Aktion Denkmal des Monats verschafft die Arbeitsgemeinschaft "Städte mit historischen Stadtkernen" dem architektonischen Erbe in Brandenburg mehr Aufmerksamkeit. Die AG hat seit ihrer Gründung 1992 dazu beigetragen, das Bild ihrer Mitgliedstädte positiv zu verändern und die Innenstädte neu zu beleben. Wertvolle Bausubstanz konnte so erhalten werden.

Letzte Aktualisierung: 11.01.2016