Neue Wohnanlage auf Potsdams Bornstedter Feld

Siegerentwurf © Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH, Weidinger Landschaftsarchitekten

Im nicht offenen Realisierungswettbewerb zur Wohnanlage Georg-Hermann-Allee, Baufeld WA 3, ist nun unter Vorsitz des Preisrichters Christian Rapp eine Juryentscheidung gefallen. Der erste Preis geht an das Berliner Architekturbüro Thomas Müller Ivan Reimann, die mit Weidinger Landschaftsarchitekten zusammengearbeitet haben.

Der Siegerentwurf sieht für horizontal gegliederte viergeschossige Baukörper vor, die sich locker um zwei landschaftlich gestaltete Freiräume gruppieren, die auch einen Teil der Stellplätze aufnehmen. Die Wettbewerbsaufgabe bestand in der Planung von 140 Wohnungen im Wohngebiet Am Schragen, welches Teil der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Bornstedter Feld ist. Der Bauherr Pro Potsdam GmbH verlangte dabei innovative, energie- und kosteneffiziente Gebäudekonzepte, für die Landesfördermittel gemäß der Förderrichtlinie für den Neubau von Mietwohngebäuden des Landes Brandenburg beantragt werden sollen. Der Zeitplan des Bauherren sieht eine Fertigstellung der Wohnanlage im Jahr 2019 vor. Vier Büros wurden vom Auslober „gesetzt“, weitere Teilnehmerbüros sind über das Bewerbungsverfahren dazugekommen.

Der zweite Preis ging an das Schweitzer Büro Baumschlager Eberle (mit bbz Landschaftsarchitekten) , der dritte Preis an das Potsdamer Büro Gutheil Kuhn Architekten (mit herrburg Landschaftsarchitekten).