Mietpreisbremse am 1. Januar 2016 in Kraft getreten

sanierter Wohnblock in Oranienburg © MIL

Bisher konnten Vermieter die Miete nahezu unbegrenzt erhöhen. Allerdings gilt die Mietpreisbremse nicht bei der Vermietung von Neubauten und nach umfassenden Modernisierungen, so wie es das Bundesgesetz zur Mietpreisbremse vorgibt.

Die Mietpreisbremse wird dafür sorgen, dass in angespannten Wohnlagen in Zukunft die Mieten nur maßvoll steigen.

Grundlage für die Einführung der Mietpreisbremse ist ein Gutachten, das die Wohnungsmarktdaten in Gebieten analysiert hat, in denen es zu wenig günstige  Wohnungen gibt. Im Ergebnis wird die Mietpreisbremse in 30 Orten eingeführt, in denen bereits die Kappungsgrenze gilt und zusätzlich in Ahrensfelde. Hier ist die Wohnungsmarktlage inzwischen angespannter, als dies zum Zeitpunkt der Untersuchungen für die Kappungsgrenzenverordnung der Fall war. Die Kappungsgrenze gilt bei Mieterhöhungen im Rahmen bestehender Verträge, während die Mietpreisbremse bei Festlegung der Miete in Neuverträgen gilt.

Die Mietpreisbremse gilt in:

  • Potsdam

  • Zeuthen

  • Oranienburg

  • Ahrensfelde

  • Dallgow-Döberitz

  • Mühlenbecker Land

  • Bernau

  • Falkensee

  • Velten

  • Panketal

  • Hoppegarten

  • Erkner

  • Werneuchen

  • Neuenhagen

  • Schöneiche

  • Eichwalde

  • Petershagen/Eggersdorf

  • Kleinmachnow

  • Königs Wusterhausen

  • Birkenwerder

  • Nuthetal

  • Schönefeld

  • Glienicke/Nordbahn

  • Teltow

  • Schulzendorf

  • Hennigsdorf

  • Blankenfelde-Mahlow

  • Wildau

  • Hohen Neuendorf
  • Großbeeren

  • Rangsdorf