Neues Ingenieurgesetz

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Das neue Gesetz dient dem Schutz der Berufsbezeichnung "Ingenieur" bzw. "Ingenieurin" mitsamt den jeweiligen Voraussetzungen und Verfahren, die für das Führen der Berufsbezeichnung zu beachten sind. Außerdem regelt das Gesetz die Strukturen und Funktionsweisen der Ingenieurkammer.

Die Brandenburgische Ingenieurkammer, die als Körperschaft des öffentlichen Rechts die Belange der Ingenieure und Ingenieurinnen im Land Brandenburg vertritt, wurde in die Erarbeitung der Gesetzentwürfe einbezogen. Darüber hinaus wurden die neuen Gesetze möglichst weitgehend an die Regelungen der anderen Länder angeglichen. Wo immer möglich, wurden die Regelungen einfacher und verständlicher als bisher gestaltet.

Wichtige, mit dem Gesetz verbundene Neuregelungen sind die Integration EU-rechtlicher Regelungen zum Europäischen Berufsausweis und zur leichteren Anerkennung auswärtiger Berufsqualifikationen. Zur Umsetzung von EU-Recht können auf Grundlage des Gesetzes erstmalig Leitlinien zu Ausbildungsinhalten für Ingenieure festgelegt werden. Im Rahmen einer Rechtsverordnung ist künftig konkreter zu regeln, wer den Titel „Ingenieur“/„Ingenieurin“ führen und Mitglied in der Ingenieurkammer werden darf. Das ist für die Gleichwertigkeitsprüfung ausländischer Abschlüsse ebenso wichtig wie für die Bewertung der gewachsenen Vielfalt inländischer Studiengänge. Das Wissenschaftsministerium und die Hochschulen sollen in die Erarbeitung der Rechtsverordnung einbezogen werden.

Letzte Aktualisierung: 05.02.2016

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