Denkmal des Monats Februar

Deutsches Haus in der Hamburger Straße 49 in Lenzen © Amt Lenzen-Elbtalaue

Aufgrund der exponierten Lage im alten Stadtkern und seiner weitgehend ursprünglich erhaltenen Gestaltung nicht nur Blickfang, sondern auch ein anschauliches Zeugnis der Stadtentwicklung.

Nachdem sich nach langem Ringen ein Bauherr gefunden hat, wurde das Einzeldenkmal zu einem multifunktional genutzten „Lenzener Auenforum“ ausgebaut.

Eine Kulturstube, eine Filzschauwerkstatt, ein Regionalladen und eine Kochwerkstatt haben hier ihr neues Zuhause gefunden. Auch die Burg Lenzen und damit das Europäische Zentrum für Auenökologie, Umweltbildung und Besucherinformation, wird in der oberen Etage mit einem Teil der Verwaltung einziehen. Die Stadt nutzt das Dachgeschoss als Ausstellungs- und Aufbewahrungsraum für den Museumsfundus. Insgesamt hat das Haus Anteil an der Attraktivität der Stadt.

Das Fachwerkgebäude wurde komplett modernisiert und instandgesetzt und mit modernen Heizungs-, Sanitär-, Elektro- und Lüftungsanlagen ausgestattet. Der Hof und die Außenanlagen wurden hergerichtet und laden nun zum Verweilen ein.

Die Sanierung erfolgte von 2013 bis 2015 als Modellvorhaben der Kombiförderung Städtebau/Ländliche Entwicklung mit finanziellen Mitteln des Bundes, des Landes und der Stadt sowie des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums in Höhe von 1,51 Mio. €.

Mit der Aktion Denkmal des Monats verschafft die Arbeitsgemeinschaft "Städte mit historischen Stadtkernen" dem architektonischen Erbe in Brandenburg mehr Aufmerksamkeit. Die AG hat seit ihrer Gründung 1992 dazu beigetragen, das Bild ihrer Mitgliedstädte positiv zu verändern und die Innenstädte neu zu beleben. Wertvolle Bausubstanz konnte so erhalten werden.

Letzte Aktualisierung: 24.03.2016