lokale und regionale Baukultur

Dachdecker © MIL

Gutes Planen und Bauen ist ein Thema der Städte und Gemeinden. Die Entscheidungsträger vor Ort sind dabei nicht nur Politik und Verwaltung, sondern auch die Bürger. Sie sind Bauherren und Nutzer, sie bringen ihre Zielvorstellungen und Meinungen in die Debatten ein.

Städte und Gemeinden, die ihre Unverwechselbarkeit bewahren können und beim „Weiter Bauen“ auf Qualität achten, sind meist besser aufgestellt für die Herausforderungen der Gegenwart. Eine starke „Lokale Identität“ ist hilfreich für die Entwicklung als Wohnstandort, für die wirtschaftliche Zukunft und letztlich auch für die Infrastruktur, die jeder Ort braucht. Das MIL unterstützt die Bemühungen der Gemeinden und Städte, gutes Planen und Bauen zu einem öffentlichen Thema zu machen und in der eigenen Zuständigkeit als Vorbild zu wirken. Dabei kann die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg sehr hilfreich sein.

Weiterführende Beiträge:

  • Baukultur: Neuer MIL-Leitfaden für kleine Städte und Gemeinden

    Teilnehmende der Fachtagung © MIL

    Das MIL hat kürzlich einen Leitfaden zum Thema „Gutes Planen und Bauen in kleinen Städten und Gemeinden“ als Broschüre veröffentlicht. Dieser richtet sich sowohl an die Kommunalpolitik, Verwaltung, Bauherren- und Planerschaft als auch an die interessierte Bürgerschaft. Die Vorstellung es Leitfadens fand am 02. März 2017 im Rahmen einer Fachtagung in Wandlitz statt. Etwa 70 Teilnehmende konnten hier Fachbeiträge und Praxisberichte aus kleineren Städten und Gemeinden Brandenburgs hören und über die zentralen Handlungsempfehlungen des Leitfadens diskutieren.

  • Bund unterstützt Brandenburgs regionale Baukultur

    Bauherrenwettbewerb Schorfheide-Chorin © Graumann

    Zu den vom Bund deutschlandweit ausgewählten acht Modellregionen gehört auch das Vorhaben in der Region Uckermark-Barnim. Das wird auch von den Landesministerien MLUL und MIL begrüßt.

  • Baukultur in ländlichen Räumen: MIL unterstützt Letschin-Projekt

    Letschin © best.projekte für baukultur und stadt

    Wie können Gemeinden, Planer, Bauherren und Interessierte das Bestmögliche für Ihren Ort erreichen? Die Antwort auf diese Frage will ein Projekt der Brandenburgischen Architektenkammer mit Unterstützung des MIL in Letschin im Oderbruch herausarbeiten. Gestartet wird am 24. Juni 2016.

  • Neues Gutachten zur Baukultur in ländlichen Räumen Brandenburgs

    Großräschen - Kurmärker © MIL

    Im Auftrag des MIL hat die BTU Cottbus-Senftenberg ein Gutachten zur Baukultur in ländlichen Räumen Brandenburgs erarbeitet.

  • Baukultur im suburbanen Raum

    Standortkonferenz in Wildau setzt Diskussionsprozess fort

    Luftbildaufnahme Flughafenumfeld © Müller

    Das Umfeld des künftigen Großflughafens Willy Brandt ist ein besonders dynamischer Entwicklungsraum im Land Brandenburg. Die Gemeinde Wildau, bekannt als Fachhochschulstandort mit reicher Industrietradition, nahm dies zum Anlass, um Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zu erörtern.

Letzte Aktualisierung: 09.03.2017

Kontakte

Referat 22: Bautechnik, Energie, Bau- und Stadtkultur
Hans-Joachim Stricker
Tel.: 0331-866 8132
Leonie Eilers
Tel.: 0331-866 8336

Anlagen

Baukultur in den ländlichen Räumen Brandenburgs
15 Fallbeispiele
Gemeinsamer Leitfaden MIL und MLUL "Freiraum und Naturschutz in der Stadtentwicklung"
Hinweise zum Einsatz kommunaler Flächenpools