06.01.201725 Jahre AG Städte mit historischen Stadtkernen

Pressemitteilung

Im Mai 1992 gründete sich die „Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen“ im Land Brandenburg. Damit begann die Restaurierung zahlloser Baudenkmale, aber auch der Straßen und Plätze in den Innenstädten. Noch nie in der Geschichte haben die Städte des Landes ihr Gesicht so schnell verändert wie in den vergangenen 25 Jahren. Dieser Prozess wurde maßgeblich mit Fördermitteln aus den Städte- und Wohnungsbauförderprogrammen von Bund und Land unterstützt. Der Erfolg wurde aber auch getragen von dem großen Engagement der Menschen in den  Kommunen.

„Die Arbeitsgemeinschaft kann mit Stolz auf die vergangenen 25 Jahre zurückblicken. Unzählige historische Gebäude wurden restauriert und prägen heute die lebendigen Zentren der Städte. Damit ist es gelungen  wertvolle Baukultur zu erhalten und die Lebensqualität in den Innenstädten deutlich zu verbessern. Unser Ziel ist, die Städte in ihrer Funktion als Anker für die umliegenden Orte zu stärken. Diesen Prozess werden wir auch zukünftig  tatkräftig unterstützen, “ sagte Bauministerin Kathrin Schneider heute anlässlich der Jahresauftaktpressekonferenz der „Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen“ in Potsdam.

Von 1991 bis zum 31.12.2016 wurden im Land Brandenburg insgesamt 754 Millionen Euro aus dem Bund-Länderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“  für Sanierungsprojekte bewilligt. Im gleichen Zeitraum wurden aus allen Programmen der Städtebauförderung 3,37 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Weitere 300 Millionen Euro stammen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung. In den Genuss der Förderung kamen Projekte in allen Städten Brandenburgs.

Wichtige Schrittmacher für die Stadtentwicklung sind die kommunalen Arbeitsgemeinschaften: Die „Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen“, die „Arbeitsgemeinschaft Städte des Städtekranzes“ und das „Städteforum“.

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