19.05.201725 Jahre AG Städte mit historischen Stadtkernen

Pressemitteilung

  • Termin: Montag, 22. Mai
  • Zeit: 10.30 Uhr (Fachtagung)
  • Ort: Potsdam, Breite Straße 2a-c, Industrie- und Handelskammer Potsdam
  • Zeit: 18.00 Uhr (Festakt)
  • Ort: Potsdam, Breite Straße 1a, Filmmuseum Potsdam

Im Mai 1992 gründete sich im Land Brandenburg  die „Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen“. Infrastrukturministerin Kathrin Schneider spricht auf der Fachtagung anlässlich des 25jährigen Gründungsjubiläums der Arbeitsgemeinschaft (AG). Am Festakt im Filmmuseum Potsdam nimmt Baustaatssekretärin Ines Jesse teil.   

Kathrin Schneider: „Die Arbeitsgemeinschaft kann mit Stolz auf die vergangenen 25 Jahre zurückblicken. Der Zusammenschluss der mittlerweile 31 Städte ist ein herausragendes Beispiel für eine erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit und Interessenvertretung bei der Stadtentwicklung in unserem Land. Damit ist die AG ein wichtiger Partner des Landes. Eines unserer wichtigsten Ziele in der Städtebaupolitik ist es, die Innenstädte zu lebendigen Orten zu entwickeln.  Es ist in den vergangenen Jahren gelungen, wertvolle Baukultur zu erhalten, zu erneuern und weiterzuentwickeln. Diesen Prozess werden wir auch zukünftig  tatkräftig unterstützen. “ 

Anfang der 1990ger Jahre gab es im ganzen Land in den historischen Stadtkernen gefährdete Bausubstanz, es drohte der Verlust von Geschichte und Identität. Bereits 1991 wurde das Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ auf den Weg gebracht. Damit konnte die Restaurierung zahlloser Baudenkmale, aber auch der Straßen und Plätze in den Innenstädten beginnen. Noch nie in der Geschichte haben die Städte des Landes ihr Gesicht so schnell verändert wie in den vergangenen 25 Jahren. Der Erfolg wurde aber auch getragen vom großen Engagement der Menschen in den  Kommunen.

Von 1991 bis Ende 2016 wurden im Land Brandenburg insgesamt  754 Millionen Euro aus dem Bund-Länderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“  für Sanierungsprojekte bewilligt. Im gleichen Zeitraum wurden aus allen Programmen der Städtebauförderung 3,37 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt.  Weitere 300 Millionen Euro stammen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung. In den Genuss der Förderung kamen Projekte in allen Städten Brandenburgs.

Wichtige Schrittmacher für die Stadtentwicklung sind neben der „Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen“ auch die anderen kommunalen Arbeitsgemeinschaften „Arbeitsgemeinschaft Städte des Städtekranzes“ und das „Städteforum“.

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    Ministerin Kathrin Schneider
    Staatssekretärin Ines Jesse