Die GWG Lauchhammer ist fit für die Zukunft

Hausansicht © GWG Lauchhammer

Die Herausforderung des demografischen Wandels besteht darin, wie man diesem begegnet und mögliche Chancen erkennt. Dies hat die GWG Lauchhammer beispielhaft getan, indem sie ihre Leerstände als vorhandene Ressourcen nutzt und statt neu zu bauen, diese bedarfsgerecht für ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter umbaut. Ganz getreu ihrem Motto „Lebenswert wohnen… bis ins hohe Alter“.

So sind in bester zentraler Lage drei moderne Wohngemeinschafts-Einheiten mit jeweils acht Einzelzimmern und einer Gemeinschaftsküche entstanden. Auch gibt es mehrere Gemeinschaftsräume. Zusätzlich wurden Räumlichkeiten für einen Pflegedienst geschaffen. Damit wird nicht nur das Prinzip „Ambulant vor Stationär“ unterstrichen, sondern auch den Bewohnern die Möglichkeit gegeben, möglichst in ihrem gewohnten Umfeld, also „mittendrin“  und nicht am Stadtrand zu leben. Gerade für Demenzkranke ist dies von besonderer Bedeutung.

saniertes, barrierefreies Bad © GWG Lauchhammer Dafür wurden aus vorhandenen, leerstehenden Wohnblöcken neue, funktionale Raumaufteilungen umgesetzt, Fußböden begradigt, eine Fußbodenheizung installiert, neue Leitungen verlegt sowie einen barrierefreien Zugang zur Wohnung geschaffen. Auf das Internet muss auch nicht verzichtet werden. Die Außenanlagen wurden neugestaltet. Das Besondere an diesem Umbau ist, dass es kein Treppenhaus mehr gibt. An dessen Stelle befinden sich nun die Gemeinschaftsräume. Der Zugang zu den neuen Zimmern erfolgt über die schon bestehenden Wohngruppen.

Den Pflegedienst stellt die Gesellschaft für Seniorendienste Berlin-Brandenburg, eine gemeinnützige GmbH im Verbund Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin.

Die Tatsache, dass es aufgrund hoher Nachfrage bereits Wartelisten für diese Wohngemeinschaften gibt, zeigt, dass die GWG mit ihrem Engagement ins Schwarze getroffen hat und eine echte Alternative zum herkömmlichen Pflegeheim bietet.

Ministerin Kathrin Schneider sieht in diesem Projekt ein gelungenes Beispiel für generationsgerechte Stadt- und Wohnraumentwicklung.

Der BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. vergibt mehrmals im Jahr das Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ an beispielhafte, nachahmenswerte Projekte. Schirmherrin ist Ministerin Kathrin Schneider.

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