Klimaverträglicher Umbau europäischer Städte & Quartiere

Flaggen von Europa, Deutschland und Brandenburg © MIL

Im Workshop mit dem vollständigen Titel „Energieeffizienz in Stadt und Quartier – regionale Perspektiven, europäische Handlungsmöglichkeiten“ wurden aktuelle Praxisbeispiele sowie innovative Konzepte und Forschungsansätze aus Brandenburg und europäischen Nachbarländern präsentiert und diskutiert.

Die Energiewende ist nicht nur eine Wende in der Stromerzeugung sondern insbesondere auch eine Wärmewende, denn rund 40 Prozent der gesamten Endenergie wird für Beheizung und  Kühlung von Gebäuden aufgewendet. Über den Erfolg der Wärmewende wird in den Städten entschieden. Dort leben bis zu zwei Drittel der Menschen und dort ist der Energiebedarf zur Beheizung und Kühlung von Gebäuden besonders hoch. Deshalb muss die Wärmewende auf kommunaler Ebene in den einzelnen Städten und Quartieren konzipiert und umgesetzt werden.

Die Einbeziehung erneuerbarer Energien ist in den Städten wegen der hohen baulichen Dichte jedoch eine Herausforderung. Notwendig sind lokale Lösungen für die energieeffiziente Versorgung von Gebäuden, wobei die  gebäudeübergreifende, quartiersbezogene Versorgung  aus erneuerbarer Energien immer mehr an Bedeutung gewinnt.  „Hier sollte die Europäische Union in der kommenden Förderperiode einen Schwerpunkt setzen“,  sagte Ministerin Schneider in Brüssel. 

Das Programm und die Vorträge finden Sie rechts in den Anlagen.