Gemeinsam im Verbund gute Lösungen finden

Mobilitätskonferenz Berlin-Brandenburg - Gemeinsam für mehr Züge und bessere Infrastruktur

Mobilitätskonferenz 2017 © MIL; C.Schultz

Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther und Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider haben heute eine neue Plattform zur Diskussion über gemeinsame Aufgaben und Herausforderungen in der Verkehrspolitik ins Leben gerufen. Die Mobilitätskonferenz als ein länderübergreifendes Format soll künftig einmal im Jahr durchgeführt werden.

Hauptthema heute war die zukünftige Gestaltung des öffentlichen Nahverkehrs in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg: Die Ausschreibung des Schienennetzes Elbe-Spree, die Investitionen in die Infrastruktur der Korridore zwischen beiden Ländern und die zukünftige Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs in der Region. Außerdem stand ein Vortrag über die Organisation des länderübergreifenden Personennahverkehrs in der Metropolregion Hamburg auf dem Programm.

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Gemeinsam arbeiten wir daran, den Schienenverkehr in der Metropolregion Berlin-Brandenburg zu verbessern. Besonders wichtig ist das für die steigende Zahl der Berufspendler. Aus Brandenburg pendeln täglich 203.000 Menschen zur Arbeit nach Berlin. In umgekehrter Richtung fahren 85.000 Berlinerinnen und Berliner zu ihrem Arbeitsplatz in Brandenburg. Mit der Vereinbarung „i2030“ haben wir eine gute Grundlage, um die Weichen für die langfristige Entwicklung zu stellen und kurzfristige Verbesserungen anzugehen.“

Mobilitätskonferenz 2017 © MIL; C.Schultz

Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung: „Berlin und Brandenburg können den notwendigen Ausbau der Infrastruktur und Verbesserungen beim Angebot im öffentlichen Nahverkehr nur gemeinsam auf den Weg bringen. Hier arbeiten wir seit Jahren gut zusammen. Sichtbarstes Zeichen dafür ist der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Die Herausforderungen der kommenden Jahre wollen wir enger und konzentrierter angehen. Ein erster Schritt ist die zwischen beiden Ländern und der Deutschen Bahn geschlossene Vereinbarung „i 2030“ für den Ausbau der Infrastruktur.“

Referentinnen und Referenten waren heute auch die Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, Susanne Henckel, die Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe, Sigrid Nikutta, Renado Kropp, Leiter Fahrplan und Vertrieb DB Netz und Raimund Brodehl, Abteilungsleiter bei der Hamburgischen Behörde für Verkehr.

Knapp 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind der Einladung zu der gemeinsamen Mobilitätskonferenz nach Potsdam gefolgt.

Am Rednerpult:

Ministerin Katrin Schneider am RednerpultKathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg

Mobilitätskonferenz Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz BerlinRegine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin

Mobilitätskonferenz 2017Susanne Henckel, Geschäftsführerin VBB GmbH

Mobilitätskonferenz 2017Renado Kropp, DB Netz

Mobilitätskonferenz 2017Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvors. der BVG

Mobilitätskonferenz 2017Hamburg - Raimund Brodehl, Abteilungsleiter für Verkehrspolitik

© MIL; C.Schultz