Ausstellung zum Luckenwalder Planungswettbewerb „Akademie für Gesundheitsberufe“

Siegerentwurf © Haferkamp Kramer Wilkening Architekten

Die Jury unter Vorsitz von Prof. Dipl.-Ing. Heinz Nagler vergab unter elf eingereichten Wettbewerbsarbeiten sowohl Preise für den städtebaulichen Ideenteil als auch für den Realisierungsteil, nämlich den Hochbauentwurf für das ehemalige Schulgebäude.

Für den städtebaulichen Entwurf ging der erste Preis an das Berliner Büro Haferkamp Kramer Wilkening Architekten. Der zweite Preis wurde an das Berliner Büro Die Baupiloten vergeben, der dritte Preis an das Bielefelder Büro Wannemacher + Möller.

Für den Hochbauentwurf erhielt das Berliner Büro kleyer.koblitz.letzel.freivogel Berlin den ersten Preis. Den zweiten und zwei dritte Preise erhielten Die Baupiloten bzw. Haferkamp Kramer Wilkening Architekten und deArchitekten, Berlin.

Insgesamt wurden vierzehn Wettbewerbsteilnehmer zugelassen. Der Auslober „setzte“ fünf Büros. Über einen Teilnehmerwettbewerb wurden weitere neun Büros ermittelt und zur Teilnahme aufgefordert.

Die Stadt Luckenwalde will das gegenwärtig ungenutzte Schulgebäude Kurze Straße 6 zu einer „Akademie für Gesundheitsberufe“ um- und ausbauen. Dafür stehen im Ergebnis des landesweiten Stadt-Umland-Wettbewerbs (SUW) für das Konzept „Starke Nachbarschaft an der Mittelnuthe“ EFRE-Fördermittel zur Verfügung.

Das Wettbewerbsgebiet umfasst neben dem alten Schulgebäude weitere Flächen im Randbereich der Luckenwalder Innenstadt, einem durch ältere, aber erhaltenswerte Bausubstanz geprägten Stadtquartier. Für das Gesamtgebiet erwartete die Ausloberin einen städtebaulichen Vorentwurf für eine Bebauung mit hoher Aufenthaltsqualität. Die Freiflächenplanung einschließlich Erschließung war Teil der Aufgabe. Das benachbarte Quartier (Bussestraße 1-4) soll städtebaulich weiterentwickelt werden. Im Entwurf waren die Eigenlogik des Stadtquartiers und der Nachbarbebauung aufzugreifen und weiter zu entwickeln. Die städtebauliche Struktur für die Bebauung der angrenzenden Brachfläche soll generationsübergreifendes Wohnen ermöglichen und so auch Grundlage einer nachhaltigen Stadtentwicklung sein. Moderne Anlagen der Energieversorgung sollen den Schulstandort selbst und das benachbarte Quartier versorgen.

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Referat 22: Bautechnik, Energie, Bau- und Stadtkultur

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