Internationale Konferenz zur EU-Förderung

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Unter dem Titel „Gemeinsame Entwicklung von Städten und ihren Umlandgemeinden in Brandenburg und Europa" lud das MIL am 3. und 4. Mai 2018 zu einer internationalen Fachkonferenz nach Potsdam. Dieser Einladung folgten über 170 Gäste aus dem In- und Ausland.

Der 3. Mai war ganz dem fachlichen Austausch gewidmet. Dabei ging es in den Fachvorträgen und Diskussionen vor allem um den Nutzen der EU-Fördermittel für die Städte und Gemeinden in den vergangenen Jahren und um die Erwartungen an die kommende EU-Förderperiode ab 2021.

Ministerin Schneider hob hervor, dass im Rahmen des Stadt-Umland-Wettbewerbs (SUW) Projekte unterstützt werden können, für die es zuvor keine Fördermöglichkeiten gab. „Mit dem Start des SUW vor zwei Jahren haben wir ein einzigartiges Experiment in der Europäischen Union gewagt. Heute können wir sagen: Die Kooperation der Städte mit ihren Umlandgemeinden ist erfolgreich. Allerdings ist das Fördergeschäft noch zu kompliziert. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Rahmenbedingungen vereinfacht werden. Die Städte und ihr Umland müssen auch in der nächsten Förderperiode unterstützt werden. Wenn es uns gelingt, mehr kleine und mittlere Unternehmen in den Städten zu halten, nützt das der gesamten Region. Ebenso gefragt sind moderne und energieeffiziente Mobilitätslösungen für die Stadt der kurzen Wege und für die Pendlerbeziehungen in ihr Umland.“

Am 4. Mai besichtigten die Teilnehmer mit großem Interesse das Entwicklungsgebiet Potsdam-Krampnitz - ein Beispiel dafür, welche Entwicklungen durch europäische Fördermittel angestoßen werden können.

Zuletzt hatte Ministerin Schneider im Dezember 2017 einen Fördermittelbescheid über 1,7 Mio. Euro EFRE-Mittel für ein SUW-Vorhaben der Stadt Bernau übergeben.