Energie und Klima

Energiewende und Klimaschutz im MIL

Windpark an der Landstraße © Steffen Recke/pixelio.de

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung trägt für die Umsetzung der Energiestrategie 2030 der Landesregierung aufgrund der vielfältigen inhaltlichen Bezüge eine große Mitverantwortung. Der Energiebedarf von Gebäuden und des Verkehrs sind die größten Verbrauchsposten, hierfür sind vielfach planerische Grundlagen zu erarbeiten. Alle Fachabteilungen des MIL setzen sich daher in ihrer täglichen Arbeit intensiv mit Fragen der Energieerzeugung, der Energieeffizienz und des Klimaschutzes auseinander. Sie arbeiten dabei eng mit den kommunalen und regionalen Partnern zusammen, aber auch mit Partnern auf der nationalen und europäischen Ebene.

Energieeffiziente Städte

Farbige Gebäudekanten vor blauem HimmelKlimabeitrag leisten © MILIn Gebäuden wird rund 40 Prozent der gesamten Endenergie verbraucht, ein Großteil davon für Raumwärme. Hier liegen sehr große Potentiale um den Energieverbrauch zu senken und die Energieeffizienz zu erhöhen. Daneben gilt es, den verbleibenden Energiebedarf mehr und mehr durch erneuerbare Energien zu decken. Bis zum Jahr 2050 soll der Gebäudebestand weitgehend CO2-frei sein. Zur Erreichung dieses Ziels spielen kommunale Konzepte auf der Ebene von Quartieren und/oder der Gesamtstadt eine wichtige Rolle.

Klimaverträgliche Mobilität

Der Verkehr ist ein wesentlicher Faktor beim Energieverbrauch und den CO2-Emissionen. Rund 29 Prozent der Endenergie wird in diesem Sektor verbraucht, mit steigender Tendenz. Dennoch sollen die verkehrsbedingten Treibhausgase in Europa bis zum Jahr 2050 gegenüber dem Jahr 1990 um 60 Prozent sinken. Dieser Herausforderung stellt sich das MIL mit Projekten zu Themen wie energieeffiziente Verkehrsgestaltung, nachhaltiger Güterverkehr, Null-Emissions-Verkehr etc.

Raumordnung für das Energieland Brandenburg

Ruinen der Lausitz © Daniel Rigot/pixelio.deDie Gewinnung von Energie ist mit Raumansprüchen verbunden. Braunkohle, Windparks, große Solarparks, Biomasseanlagen, Energiepflanzenkulturen treten in Konkurrenz mit anderen Nutz- und Schutzansprüchen und verändern die Kulturlandschaft. Durch eine räumliche Steuerung und raumverträgliche Gestaltung können Nutzungskonflikte gemindert werden. In Brandenburg sind die Regionalen Planungsgemeinschaften für die Erarbeitung der entsprechenden Raumordnungspläne zuständig, sie werden dabei von der Landesplanungsabteilung unterstützt. Die Raumordnung in Berlin und Brandenburg erarbeitet ein Gemeinsames Raumordnungskonzept Energie und Klima (GRK) und unterstützt die Regionalen Planungsgemeinschaften bei der Umsetzung regionaler Energiekonzepte.