Barrierefreiheit in der Planung und beim Bauen

Menschen vor einem Modell ihrer Stadt im Gespräch Rathenow, Arbeit am Modell © ISP

Die Herstellung von Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und in öffentlichen Gebäuden ist ein längerfristiger Prozess mit zahlreichen privaten und öffentlichen Akteuren. Gemeinsames Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen den gleichberechtigten Zugang zum öffentlichen Raum und zu der, der Öffentlichkeit zugänglichen Infrastruktur zu gewähren.

Das Land Brandenburg ist hierbei auf zwei Ebenen tätig. Einmal wird mit öffentlicher Förderung die Zugänglichkeit im Bestand und im Neubau erhöht. Weiterhin erfolgt im Rahmen der Baugesetzgebung des Bundes und der Länder, sowie der Bauleitplanung eine Setzung von Normen und Vorschriften zur Barrierefreiheit für alle Akteure.

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Weiterführende Beiträge:

  • Barrierefreiheit im Bauplanungsrecht

    Skater und Rollstuhlfahrer auf barriefrei asphaltiertem Weg in Dahme/Mark Nordhag, barrierefreier Rundweg © Dahme/Mark

    Ein Schwerpunkt der Stadtplanung liegt in der Vermeidung neuer Barrieren. Bereits in der Planung, beim Bauplanungsrecht, im BauGB ist festzustellen, dass der Belang der Barrierefreiheit in den Planungsleitsätzen des § 1 Abs. 6 enthalten ist, wonach bei der Aufstellung der Bauleitpläne insbesondere die Bedürfnisse der Familien, jungen und alten Menschen sowie Menschen mit Behinderungen zu berücksichtigen sind.

  • Die neue DIN 18040

    Rad- und Fußgängerbrücke über den Stadtkanal "Paulibrücke" in Brandenburg an der Havel "Paulibrücke" in Brandenburg a. d H. © MIL

    Mit der neuen Norm zum barrierefreien Bauen DIN 18040 werden die bisherigen Normen (DIN 18024 und 18025) abgelöst. Durch die barrierefreie Gestaltung des gebauten Lebensraums, wie sie in der neuen Norm verankert ist, soll soweit wie möglich allen Menschen eine Nutzung ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe möglich sein.