A 14 - Vorgezogene Artenschutzmaßnahmen

Neue Biotope für die Tierwelt noch vor Baubeginn

Neues Fenster: Bild vergrößernÜbersichtsplan Vorgezogene Artenschutzmaßnahmen in Wittenberge (DEGES Stand 2012)

Als Vorbereitung der Realisierung der A 14 im Land Brandenburg durch die DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanung- und –bau GmbH) werden seit April 2012 vorgezogene Artenschutzmaßnahmen in Wittenberge umgesetzt.

Die Verpflichtung, Maßnahmen für geschützte Arten bereits vor dem eigentlichen Baubeginn der Trasse der Autobahn umzusetzen, resultiert aus dem novellierten Naturschutzrecht mit dem Ziel, die Biologische Vielfalt zu erhalten.

Die A 14 beeinträchtigt Lebensräume ge­schütz­ter Amphibien, Vogelarten und Fledermäuse. Dafür werden auf rund 10 ha bisher als intensives Grünland genutzte Flächen neue Kleingewässer angelegt, Auenwiesen renaturiert, Gehölzgruppen gepflanzt und Biotopflächen als Landlebensräume der Amphibien geschaffen.

Vor Realisierung der Maßnahmen haben alle Eigentümer und Pächter freiwillig eine Bauerlaubnis erteilt. Die Realisierung der Maßnahmen ist so angelegt, dass zu Baubeginn der Trasse der A14 die neu geschaffenen Ersatzlebensräume zur Verfügung stehen.