Checkliste: Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Klare Ziele festlegen: Was wollen Sie erreichen? Wer soll dabei sein? Welche Lernerfolge und Ergebnisse erwarten Sie? Wie viel Zeit haben Sie zur Verfügung?

Überprüfen Sie Ihre Ziele dann regelmäßig!

Realistisch kalkulieren! Wahrscheinlich haben Sie nicht viel Geld zur Verfügung! Überlegen Sie sich also, wie Sie Ihr Vorhaben über Multiplikatoren kommunizieren können und wie diese eingebunden werden können?

Partner suchen! Welche Vereine, Jugendzentren, Schulen können mitmachen? Was könnte für diese an dem Projekt interessant sein? Welche Rolle können, welche Rolle wollen sie übernehmen?

Klartext reden! Was ist Ihre Kernbotschaft? Ist sie so formuliert, dass sie bei der Zielgruppe ankommt, ohne anbiedernd zu sein?

Zielorientiert handeln! Alles, was Sie tun, muss zu dieser Kernbotschaft passen!

Kernzielgruppen auswählen! Wenn Sie drei Jahrgänge von Kindern und Jugendlichen ansprechen, ist das schon (fast zu) viel: Besser wenige richtig erreichen als viele nur teilweise oder gar nicht.

Passende Medien einsetzen! Eine Facebookseite für die Grundschule passt ebenso wenig wie Spielplatzmodelle aus Lehm in die Pubertät. Sie sind dafür zuständig, dass Ihr Projekt bei der Zielgruppe ankommt, nicht die Zielgruppe beim Projekt!

Die Frage, die Sie beantworten müssen: "Warum soll gerade ich mitmachen, was bringt mir das?"

Altersgerechte Angebote machen, ohne sich selbst dabei zu verbiegen! Niemand nimmt es Ihnen ab, wenn Sie sich jünger machen als Sie sind.

Vertrauen haben! Wenn es ein Budget gibt, trauen Sie sich, ältere Kinder und Jugendliche am Umgang damit zu beteiligen. Die meisten können mit Geld und fremdem Eigentum umgehen.

Thema und Lebenswelt der Zielgruppe zusammenbringen! Dazu gehört, dass Sie auf Spaß statt auf Belehrung setzen, dass Sie Abwechslung und Möglichkeiten zum Rollentausch anbieten, Interaktion fördern und das Gruppengefühl der Teilnehmer ansprechen!

Ziele und ihre Erreichung überprüfen! Bereiten Sie die Ergebnisse nach und integrieren Sie sie in den Alltag! Und: Lassen Sie die Kinder und Jugendlichen auch am weiteren Weg der Ergebnisse teilnehmen!

Sich Zeit für eine gemeinsame Auswertung nehmen: Was hat funktioniert, und was nicht? Fehler kommen vor – lassen Sie Kritik zu und haben Sie den Mut, daraus zu lernen!