Verfügungsfonds

Mit der Einrichtung von Verfügungsfonds werden flexible Budgets geschaffen, die vergleichsweise unbürokratisch für die kurzfristige Umsetzung kleinteiliger Maßnahmen genutzt werden können. Damit sollen Bewohnerinnen und Bewohner, Gewerbetreibende und andere Akteure in ihrem Engagement finanziell unterstützt werden. Vereine, Initiativen und Organisationen, aber auch Einzelpersonen können mit den Mitteln Projekte für ihr Quartier initiieren.

© V. Klaue / S. Bult, Sängerstadtmarketing e.V.   

Aufwertung des öffentlichen Raums, Soziales, Kultur, Kreativität oder Sport – den Einsatzmöglichkeiten von Verfügungsfonds sind wenige Grenzen gesetzt, wenn ein inhaltlicher Bezug zu den integrierten Handlungskonzepten hergestellt wird und das Vorhaben eine Erneuerung oder Verbesserung fürs Quartier bringt. Natürlich muss auch der Nutzen für die Allgemeinheit nachgewiesen werden. Der Verfügungsfonds soll das Engagement von Einzelpersonen, Gruppen/Vereinen und anderen Akteurinnen und Akteuren fördern und stärken: Er ist ein Instrument für Kooperation.

Ein gewähltes oder benanntes Gremium aus Bürgerinnen und Bürgern, lokalen Gewerbetreibenden, Gebietsmanagement und Verwaltung entscheidet über die Verwendung des Geldes. Oft fließen in den Verfügungsfonds Mittel der Städtebauförderung – im Programm „Soziale Stadt“ bis zu 100%, in allen anderen Städtebauförderprogrammen bis zu 50%.