"denkmal aktiv" - Kulturerbe macht Schule

Das Projekt „denkmal aktiv“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz schafft es deutschlandweit seit vielen Jahren, dass sich Kinder und Jugendliche für Bauten und Geschichte ihrer Lebensumwelt interessieren. Das Projekt bietet Möglichkeiten zum Engagement für die eigene Heimat mit ihren Baustrukturen und Denkmälern. 

© MIL, H.J.Stricker

Damit ist „Denkmal Aktiv“ ein guter Ansatz, um Heimatverbundenheit und Mitwirkung junger Menschen an Themen der baulichen Entwicklung zu fördern. Um möglichst vielen Schulen eine Teilnahme am Programm „denkmal aktiv“ zu ermöglichen, wurden im Schuljahr 2011/12 sechs Schulprojekte mit Landesmitteln zusätzlich unterstützt.

Beispielhafte Beteiligungsaspekte

Schulen können sich mit einem Projekt zu einer lokalen/regionalen Fragestellung bewerben und über ein Schuljahr inhaltliche und finanzielle Unterstützung von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz erhalten.

Damit die Schulen mit ihrem Projekt nicht allein gelassen werden, organisiert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz eine laufende Betreuung mit Auftakt- und Abschlussveranstaltungen für die Lehrer und die Schüler. Besonders wichtig ist es, dass den Schulen vor Ort weitere Unterstützer zur Verfügung stehen. Das können ortsansässige Architekten, Mitarbeiter der Verwaltung oder auch Künstler, Restauratoren oder einfach interessierte fachkundige Bürger sein, die ihr Wissen den Schulen zur Verfügung stehen.

Im Land Brandenburg haben sich die Bürgermeister und ihre Stadtverwaltungen teilweise selbst darum bemüht, in den Schulen für eine Teilnahme an diesem Projekt zu werben. Die Arbeitsgemeinschaft der Städte mit historischen Stadtkernen, in der 31 brandenburgische Städte zusammenarbeiten, hat dabei mitgeholfen.

Zum Verfahren

Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Jahrgangsstufen konnten sich in diesem Projekt mit ihrer Heimatstadt oder –region kritisch und vor allem auch kreativ auseinandersetzen. Die Arbeitsergebnisse sind meist wiederum für die Kinder und Jugendlichen interessant oder nutzbar. So wurden Filme gedreht, Kartenspiele hergestellt oder aber Stadtrundgänge für Kinder entwickelt, die für neue Medien geeignet sind (z.B. Audioguides als Download-Apps für Mobiltelefone).

Zum Erfolg dieses Projekts hat die gute Betreuung und Mitfinanzierung durch die Deutsche Stitfung Denkmalschutz und die Arbeitsgemeinschaft der Städte mit historischen Stadtkernen beigetragen. Ohne eine finanzielle Unterstützung wären die Schulen nicht in der Lage gewesen, die Projekte durchzuführen.

Wer hat mitgemacht?

Im Schuljahr 2011/12 haben sich sechs Schulen beteiligt, im nachfolgenden Schuljahr sind es 9 beteiligte Schulen.