Beteiligungsstufen

Von der gezielten Desinformation über die Nichtbeteiligung bis hin zur Selbstverwaltung: Beteiligung lässt sich nach Intensitätsgrad und Verteilung der Entscheidungsbefugnis in Stufen gliedern. Beteiligung bedeutet nicht unbedingt die Übertragung von Entscheidungsbefugnissen:

Planungsgruppe Stadt+Dorf | Urbanizers 

In einem verbreitetem Stufenmodell wird der staatlich gebotenen Teilhabe die bürgerschaftliche Teilnahme gegenüber gestellt. Es werden oberhalb der Nichtbeteiligung fünf aufeinander aufbauende Beteiligungsstufen unterschieden:

1. Stufe: Information - Diese Stufe umfasst das Sammeln von Informationen sowie das sich bzw. andere informieren.

2. Stufe: Austausch, Dialog, Erörterung / Mitwirkung - Über das reine Informieren hinaus können Stellungnahmen, Anregungen und Meinungen eingebracht werden. Die Entscheidung bleibt jedoch den zuständigen Institutionen vorbehalten

3. Stufe: Partnerschaftliche Kooperation / Mitentscheidung - Beteiligte können Mitbestimmen. Gemeinsam mit den zuständigen Verantwortlichen können z.B. Ziele und Maßnahmen festgelegt und deren Umsetzung geplant werden. Der Grad der Mitentscheidung kann unterschiedlich sein.

4. Stufe: Delegation von Entscheidungen / Selbstverantwortung - Die Beteiligten entscheiden eigenständig und verbindlich selbst.

5. Stufe: Eigenständigkeit - Bürgerinnen und Bürger entscheiden eigenständig.

Praxisbeispiele

Zahlreiche Praxisbeispiele zum Thema Bürgerbeteiligung
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Externe Links

Praxishilfe Bürgergesellschaft - Stiftung Mitarbeit