Eigentümergemeinschaften

Die Mitwirkung an der räumlichen Entwicklung bezieht sich auch auf Maßnahmen zur Verbesserung von Standortbedingungen. Immobilieneigentümer können dies z.B. in Eigentümergemeinschaften tun und damit Beiträge leisten, um ihre Immobilien besser verwerten zu können – ob als Selbstnutzer, Vermieter oder Verkäufer.

Eigentümergemeinschaften können sich in unterschiedlichen Zusammenhängen bilden: In Boden- oder Flurneuordnungsverfahren, beim Anliegerstraßen(aus-)bau, zur Attraktivierung von öffentlichen Räumen, z.B. in Geschäftsstraßen oder grundstücksübergreifender Standort- und Quartiersentwicklung, z.B. im Stadtumbau.

Eine Eigentümergemeinschaft hat bessere Voraussetzungen zur Verhandlung, aber auch zur Zusammenarbeit mit der Kommune als einzelne Eigentümer. Ein Sprecher oder Gebietsmanager kann die Eigentümer unterstützen, Sprechstunden und Beratungsleistungen anbieten.

Eigentümergemeinschaften können freiwillige oder gesetzlich geregelte Zusammenschlüsse sein. Sie entstehen aus unterschiedlichen Motiven: dem Gedanken, dass durch gemeinsames Handeln auch der Wert des Einzeleigentums gesteigert oder zumindest vor Verfall geschützt werden kann, die Nutzungsmöglichkeiten von Grundstücken zu verbessern oder die Erschließungssituation mit angemessenen Standards zu verbessern.