Welche Stolpersteine sind zu beachten?

Der bewusste und aktive Umgang mit Stolpersteinen vereinfacht das Verfahren und kann dazu beitragen, bereits im Vorfeld die positive Entwicklung des Beteiligungsprozesses zu unterstützen.

Wichtig ist zunächst die Erkenntnis: Wer sich als Bürgerin oder Bürger beteiligt, tut dies freiwillig. Wer Beteiligungsangebote macht, muss daher auch mit der Möglichkeit umgehen, dass sie nicht angenommen werden. Außerdem sollte klar und deutlich formuliert werden. welche Einflussmöglichkeiten wie auch Einschränkungen und Vorfestlegungen tatsächlich bestehen. Entscheidend ist auch, dass diejenigen, die sich beteiligen, auch etwas bewirken können müssen. Beteiligungsprozesse müssen verbindlich sein! Wer nur „zum Schein beteiligt“ oder gemeinsam Erarbeitetes nicht umsetzt, enttäuscht das Vertrauen der Mitwirkenden. Eine gewisse Kompromissbereitschaft ist außerdem immer wichtig, sowohl zwischen Bürgern und Verwaltung als auch zwischen Bürgergruppen untereinander, denn Interessenkonflikte spiegeln sich auch in den Beteiligungsverfahren wider.

In allen beschriebenen negativen Fällen stellen die „Unterlegenen“ am Ende oft die Legitimität des gesamten Verfahrens in Frage.