Wen muss, wen will ich beteiligen?

Manche Bevölkerungsgruppen sind in den öffentlichen Debatten präsenter als andere, deren Stimme man oft kaum vernimmt. Die Stimmen von Kindern und Jugendlichen, von Bürgerinnen und Bürgern mit geringem Einkommen oder von Minderheiten sind in Beteiligungsverfahren oft nicht sehr laut zu hören. Im Extremfall kann Bürgerbeteiligung so zu einer hohen Gewichtung bestimmter, „artikulationsstarker“ Eigeninteressen führen. Wichtig ist es daher, die weniger präsenten Gruppen gezielt anzusprechen und dafür entsprechende Veranstaltungsformen zu wählen.

Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist ein wichtiger Faktor in vielen Planungsverfahren. Auch sie haben auch ein Recht auf Teilhabe – und ein Recht darauf, dabei unterstützt zu werden. Fast alle Themen eignen sich dafür, zum Gegenstand der Beteiligung und Mitwirkung Jugendlicher gemacht zu werden. Daher müssen Angebote speziell für diese Zielgruppe mitgedacht werden.