Wie lässt sich der Beteiligungsprozess planen? Welche Phasen gibt es?

Für keinen Beteiligungsprozess gibt es die Patentlösung. Das Vorgehen hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa

  • den Zielen
  • den vorhandenen personellen und finanziellen Möglichkeiten
  • der Anzahl der Menschen
  • dem Gegenstand und Zeitpunkt; diese sind auch maßgeblich dafür, ob etwa eine informative, eine konsultative oder eine kooperative Beteiligung stattfinden kann
  • der Wahl des Verfahrens (für manche sind wenige Minuten nötig, für andere mehrere Tage; manche eignen sich für Kleingruppen, andere für eine ganze Stadt).

Die damit getroffenen Entscheidungen beeinflussen das gesamte Verfahren und müssen daher frühzeitig erfolgen.

Zum Planungsprozess gehört auch die Einsicht, dass die Uhren von Einzelhändlern, Investoren, Bürgergruppen, Vereinen, Politik und Verwaltung unterschiedlich ticken. Es ist schon viel gewonnen, wenn alle Seiten Einblicke in die Prozessabläufe bei den „anderen“ haben und verstehen, wann etwas warum länger dauert.

Die Entscheidung darüber, welches Vorgehen konkret gewählt und geplant wird, hängt jedoch mit entscheidend von den Fragen ab, die auch die Grundlagen und Rahmenbedingungen bilden.