Komfortables Wohnen in ehemaliger Bauruine

Umgebautes und sanierten Wohngebäude in der Phöbener Straße 105 in Werder Werder, Phöbener Straße 105. © HGW

Die Haus- und Grundstücksgesellschaft Werder mbH hat ein im Zentrum von Werder gelegenes leer stehendes Wohngebäude aus dem Baujahr 1925 komplett umgebaut und energetisch saniert. Sie reagierte auf die verstärkte Nachfrage nach Single-Wohnraum und schuf sechs attraktive Einraumwohnungen. Am 14. Januar 2015 wurde das Unternehmen mit dem BBU-Qualitätssiegel geehrt.

Einraumwohnungen sind in jeder Stadt bei Studierenden und Alleinstehenden begehrt, erst recht wenn sie sich im Zentrum und unweit des Bahnhofs befinden. So entschloss sich die Haus- und Grundstücksgesellschaft Werder mbH (HGW) ihr marodes Bestandsgebäude in der Phöbener Straße 105 im Bahnhofsumfeld gelegen und nur ca. 2 km von Werders Altstadt entfernt, umzubauen und zu sanieren.

Das vom Schwamm befallene dreigeschossige Haus wurde völlig entkernt, so dass nur die Außenmauern, Holzbalkendecken und der schmiedeeiserne Zaun erhalten blieben. Durch massive Grundrissänderungen der ursprünglich drei vorhandenen Mietwohnungen entstanden auf jeder der drei Etagen zwei großzügig geschnittene Einraumwohnungen mit offenen Küchen und hochwertigen Bädern.

Umgebautes und sanierten Wohngebäude in der Phöbener Straße 105 in WerderWerder, Phöbener Straße 105, hofseitig. © HGWDank des Einsatzes moderner Dämmstoffe und den Einbau einer Heizung mit Brennwerttechnik entsprechen die Wohnungen zudem den neuesten Energiestandards. Hofseitig wurden große Balkone nachgerüstet und die großzügigen Grünanlagen neugestaltet.

Die Investitionssumme für das Sanierungsvorhaben betrug rund 350.000 Euro. Die Finanzierung erfolgte über Eigenkapital und dem KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm. Die Finanzierungsanteile teilen sich auf in 250.000 Euro Eigenkapital und 100.000 Euro KfW-Darlehen.

Die Nettokaltmiete beträgt für die zweckgebundenen Wohnungen 7 €/m² Wohnfläche zuzüglich der kalten und warmen Betriebskosten in Höhe von 2 €/m² Wohnfläche. Die Wohnungen sind alle vermietet.

Das Qualitätssiegel

Das Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ wird monatlich vom BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. vergeben und steht unter der Schirmherrschaft von Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider. Durch die Auszeichnung beispielhafter Projekte soll darauf aufmerksam gemacht werden: Für die Wohnungsunternehmen sind auch Stadterneuerung und Aufwertung zentrale Bestandteile des Stadtumbauprozesses. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury, die neben dem BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. aus Vertretern der Arbeitsgemeinschaft „Innenstadtforum Brandenburg“, der Bundestransferstelle Stadtumbau Ost sowie dem MIL besteht.