19.06.2015Dritte Runde der Gespräche mit Kommunen im Berliner Umland

Pressemitteilung

Im Mittelpunkt der Diskussion mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern von 50 Städten und Kommunen aus dem Berliner Umland, stand diesmal die Entwicklung des Öffentlichen Personen Nahverkehrs. Es war die dritte Runde der Gespräche zur Stadt- und Ortsentwicklung in Brandenburg, die heute im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung stattgefunden hat. Verkehrsstaatssekretärin Katrin Lange verwies darauf, dass die Hauptstadtregion in den vergangenen 25 Jahren immer enger zusammen gewachsen sei.

„Insgesamt wurden seit 1991 mehr als 22 Milliarden Euro in die Verkehrsinfrastruktur  in Brandenburg investiert. Davon hat auch das Berliner Umland profitiert. So verfügen wir heute über leistungsfähige Straßen – und Schienennetze, die das Umland für Zuzügler attraktiv machen. Inzwischen steigt die Zahl der Pendler stetig, dies stellt uns vor neue Herausforderungen.“, sagte Lange.

Die Staatssekretärin kündigte an, dass das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg Untersuchungen zum Öffentlichen Personen Nahverkehr durchführen lässt. „Diese Analysen liefern uns Erkenntnisse über die Entwicklung der Einwohnerzahlen. Im Rahmen des Landesnahverkehrsplans für die Jahre 2018-2022 entscheiden wir dann über den zukünftigen Bedarf an Bus- und Bahnverbindungen. Unser Ziel ist es, nachhaltige Mobilität gleichermaßen für die berlinnahen und die berlinfernen Regionen zu sichern.“, betonte Lange. 

Die Veranstaltungsreihe ordnet sich ein in das Vorhaben des Ministeriums, bis 2017 eine Entwicklungsstrategie für Städte in Brandenburg zu erarbeiten. Dazu haben bereits zwei Gesprächsrunden stattgefunden. In den kommenden Monaten sind weitere Veranstaltungen geplant. Die Themen sind u.a. Planen und Bauen sowie Soziale Infrastruktur.

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