20.04.2016Dialog mit Berliner Umland fortgesetzt - Beratungstag für Kommunen und Wohnungsbaugesellschaften

Pressemitteilung

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung setzt den im vergangenen Jahr mit den Kommunen des Berliner Umlands begonnenen Dialog fort. Heute wurde in Zusammenarbeit mit der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) über Neuerungen in der Wohnungsbauförderung informiert. Die Richtlinie zum Mietwohnungsbau hatte Bauministerin Kathrin Schneider vor kurzem in Kraft gesetzt.

„Mit dem Beratungstag wollen wir dafür werben, dass die Wohnungsbaugesellschaften die zur Verfügung stehenden Mittel nutzen. Wir brauchen im Berliner Umland mit seinen angespannten Wohnungsmärkten neuen Wohnraum für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen, aber auch für die Integration von Flüchtlingen. In den kommenden vier Jahren stehen für den sozialen Wohnungsbau insgesamt 100 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Damit können sowohl der Neubau von Mietwohnungen als auch die Modernisierung und Instandsetzung von bestehenden Mietwohnungen gefördert werden“, sagte Ministerin Schneider.

Die Summe von 100 Millionen Euro jährlich zur Förderung des Wohnungsbaus setzt sich wie folgt zusammen:

Das bisherige Bewilligungsvolumen von 40 Millionen Euro wurde um 30 Millionen Euro aus dem Landeswohnungsbauvermögen (LWV) erhöht. Zusätzlich hat der Bund 30 Millionen Euro bereitgestellt. Die Bundesmittel sollen vorrangig als Zuschüsse für die Wohnraumschaffung für geflüchtete Menschen im Berliner Umland ausgereicht werden, denn hier sind die Wohnungsmärkte besonders angespannt. Die restlichen Gelder in Höhe von rund 70 Millionen Euro werden als Darlehen bewilligt.

Zudem stehen auch weiterhin Fördermittel für die Unterstützung der Wohneigentumsbildung zur Verfügung.

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