Was bringt den energetischen Umbau im Quartier voran?

Workshopteilnehmende © MIL

Der Workshop am 29. September 2017 widmete sich der Frage nach Anreizen für den energetischen Umbau im Quartier. Dabei wurde zum einen auf planungs- und steuerrechtliche Instrumente, insbesondere das Sanierungsrecht, und zum anderen auf bestehende Förderinstrumente der Städtebau- und der EU-Strukturfondsförderung (RENplus) eingegangen.

Im ersten Themenblock wurden die Einsatzmöglichkeiten des städtebaulichen Sanierungsrechts und hier im Speziellen die Ausweisung von Sanierungsgebieten aufgrund von energetischen Minderausstattungen für den energetischen Umbau im Quartier diskutiert. Hiermit wurde ein Instrument vertiefend betrachtet, das bereits im Rahmen des vorangegangen Workshops in Luckenwalde als möglicher Anreiz benannt wurde, um durch Abschreibungsmöglichkeiten nach § 7h und § 10f Einkommenssteuergesetz (EStG) die Umsetzung von energetischen Maßnahmen voranzutreiben.

Die Novelle des Baugesetzbuches von 2011 hat einen erweiterten Anwendungsrahmen gesetzt, der in Brandenburg noch selten genutzt wird. Das z. B. in Niedersachsen bereits erfolgreich eingesetzte Instrument könnte auch in Brandenburg wichtige Impulse setzen.

Im zweiten Block wurden mit dem Stadtumbauprogramm III ab 2017 und dem EFRE-Programm RENplus zwei wichtige Förderinstrumente im Land Brandenburg vorgestellt. Es wurde dargestellt, dass Fördermöglichkeiten für ein großes Spektrum von energetischen Vorhaben vorhanden sind. Oft liegt jedoch die Herausforderung darin, das passende Förderinstrument für die jeweilige Situation zu finden.

Weitere Informationen finden Sie rechts unter „Anlagen“.