Fachveranstaltung „Besonders erhaltenswerte Bausubstanz“ am 16.10.2017

Fachwerkhaus in Wusterhausen © MIL

Die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden stellt ein ungenutztes Potenzial dar, wenn es darum geht, Klimaschutzziele zu erreichen. Gleichzeitig weisen viele Kommunen Gebäudebestände auf, die aufgrund ihrer Lage, ihres Alters, ihres ortsprägenden Erscheinungsbildes oder ihres baukulturellen Wertes bewahrt und behutsam saniert werden sollten. Jedoch handelt es sich nur bei einem kleinen Anteil dieser Gebäude um Denkmale, für die spezielle Gesetze, Vorschriften und Ausnahmeregelungen gelten. Für den überwiegenden Anteil dieser Gebäude bestehen keine speziellen rechtlichen Regelungen.

Bei der Sanierung dieser erhaltenswerten Gebäude stellt die Wahrung baukultureller Werte eine zentrale Herausforderung dar. Aus diesem Grund existiert in der Energieeinsparverordnung (EnEV) eine Ausnahmeregelung für sogenannte „besonders erhaltenswerter Bausubstanz“, die, wie bei Denkmalen, niedrigere energetischen Standards ermöglicht. Im Gegensatz zu Denkmalen handelt es sich bei der „besonders erhaltenswerten Bausubstanz“ aber um einen rechtlich unbestimmten Begriff, dessen Auslegung im Verantwortungsbereich der Kommunen liegt und damit Gestaltungsspielräume eröffnet.

Vor diesem Hintergrund werden auf der Fachveranstaltung Beispiele aus der Praxis vorgestellt und aufgezeigt, welche Handlungsmöglichkeiten bereits existieren. Zudem sollen der kommunale Umgang mit besonders erhaltenswerter Bausubstanz sowie mögliche Handlungsansätze und -strategien diskutiert werden.

Das Programm zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte der Anlage.

Bitte melden Sie sich bis zum 6. Oktober 2017 formlos unter der rechts angegebenen E-Mail-Adresse an.

Kontakte

Referat 22: Bautechnik, Energie, Bau- und Stadtkultur
Britta Bieschke
Tel.: 0331-866 8204
Kirsten Kleinheyer
Tel.: 0331-866 8187

Anlage