Schienenverkehr im Land Brandenburg

Organisation und Zuständigkeiten

Neues Fenster: Bild vergrößernStruktur der Eisenbahnverwaltung Das MIL nimmt die Aufgabenträgerschaft für den SPNV wahr und bedient sich für Aufgaben der Planung, Organisation und Abwicklung des SPNV des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg GmbH (VBB) als sogenannte SPNV-Regieebene. Das MIL ist auch oberste Verkehrsbehörde für die Seilbahnen und die nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE) im Lande.

Die technische Aufsicht für die NE-Bahnen wird durch den Landesbevollmächtigten für Bahnaufsicht (LfB) des Landes Brandenburg beim Eisenbahn-Bundesamt, Außenstelle Berlin (EBA), wahrgenommen. Das Landesamt für Bauen und Verkehr [LBV] ist obere Verkehrsbehörde und u. a. zuständig für die Zulassung von Eisenbahnunternehmen und als Bewilligungsbehörde bei Förderangelegenheiten.


Der Ausbau und die Modernisierung der Schieneninfrastruktur (in erster Linie Strecken des Regionalnetzes und deren Bahnhöfe/Zugangsstellen) erfordern einen hohen Koordinationsaufwand. Alle Beteiligten (u. a. Infrastrukturbetreiber, kommunale Gebietskörperschaften, Straßenbaulastträger) müssen konstruktiv zusammenwirken, um die Entwicklungsziele planmäßig zu erreichen.

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung hat den Landesnahverkehrsplan für den Schienenpersonennahverkehr und für landesbedeutsame Linien anderer Verkehrsträger für den Zeitraum 2008 bis 2012 aufgestellt. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist die Betrachtung des SPNV als Rückgrat des ÖPNV in Brandenburg. Ziel ist es, mit einem integrierten Ansatz den ÖPNV insgesamt zu stärken.
Die aktuelle Klimadebatte unterstreicht einmal mehr die Bedeutung eines qualitativ hochwertigen und umweltfreundlichen ÖV-Systems. Dieser Landesnahverkehrsplan soll hierzu den orientierenden Rahmen setzen und die Rolle des SPNV im Land als effizientes Rückgrat der ÖPNV-Struktur sichern.  Den Landesverkehrsplan finden Sie im Downloadbereich des MIL.

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Letzte Aktualisierung: 24.03.2017

Aktuelles

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