Bauwerkserhaltung

Mit dem Erhaltungszustand der Brücken wird die Leistungsfähigkeit ganzer Streckenabschnitte maßgeblich beeinflusst.

Werden z. B. Tragfähigkeitseinschränkungen erforderlich, muss der ausgeschlossene Verkehr (in der Regel LKW- und Schwerlastverkehr) weiträumig umgeleitet werden. Für die Straßenbauverwaltung ist es daher ein besonderes Anliegen, den baulichen Zustand der Brücken entsprechend den Anforderungen an eine moderne Verkehrsinfrastruktur zu erhalten.        

Im Rahmen des Erhaltungsmanagements soll die Entscheidungsfindung systematisiert werden, um ein Optimum an Effizienz in Bezug auf den Einsatz der Haushaltsmittel und Zustand der Bauwerke zu erreichen. Die Bereitstellung objektiver Beurteilungskriterien für die Entscheidungsträger erfordert den Einsatz von modernen Managementsystemen. Die nachvollziehbare und optimale Planung von Bauwerkserhaltungsmaßnahmen ist ein vorrangiges Ziel dieser Managementsysteme.

Konzepte für Managemententsysteme, die zurzeit in Zusammenarbeit mit dem Bund entwickelt werden:

Bauwerksprüfung

Brücken werden alle drei Jahre hinsichtlich der Tragfähigkeit, Standsicherheit und des baulichen Zustandes geprüft. Der Umfang der Arbeiten ist im Technischen Regelwerk verbindlich geregelt. Zusätzlich unterliegen die Brücken einer laufenden Beobachtung durch die Autobahn- und Straßenmeistereien.

Im Rahmen der Bauwerksprüfung werden alle Über- und Unterbauten untersucht, alle funktionellen Einbauteile, Brückenausrüstungen, Sicherheitsmaßnahmen und überführte Leitungen geprüft. Die Spannweite der Maßnahmen reicht vom Abklopfen der Betonflächen und der Kontrolle des festen Sitzes von Verbindungsmitteln bis zum Messen von Rissen oder Verformungen. Hinzu kommen chemische Untersuchungen um z. B. das Korrosionsrisiko abzuschätzen. Geprüft wird der technische Zustand der Brücke sowie die Verkehrssicherheit.

 

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Letzte Aktualisierung: 03.11.2011

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Landesbetrieb Staßenwesen (LS)