Dt. Brückenbaupreis 2010

Brandenburg-sächsisches Projekt gewinnt den Deutschen Brückenbaupreis 2010

Das Bild zeigt die Elbebrücke Mühlberg © SBA Leipzig, Sachsen

"Das Auge von Mühlberg“

Die Elbebrücke Mühlberg, ein Gemeinschaftsprojekt der Länder Sachsen und Brandenburg, hat sich gegen eine große Konkurrenz von interessanten und innovativen Brückenbauwerken durchgesetzt und den diesjährigen alle zwei Jahre von der Bundesingenieurkammer verliehenen Deutschen Brückenbaupreis 2010 gewonnen. Das inzwischen auch unter dem Namen „das Auge von Mühlberg“ bekannte Bauwerk verwies dabei in der Kategorie „Straßen- und Eisenbahnbrücken“ bekannte Projekte wie die Rügenbrücke Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) oder die Muldebrücke Wurzen (Sachsen) auf die Plätze zwei und drei.

Der Jubel beider Länder war groß als am 15.03.10 am Abend im großen Hörsaal der TU Dresden unter der Schirmherrschaft der Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung nach spannender Präsentation in Anwesenheit von ca. 1.500 Zuschauern der Sieger verkündet wurde.

Begründet wurde die Entscheidung, dass mit der 700 m langen Elbebrücke eine schwierige Aufgabe gut gelöst worden sei. Das Bauwerk überzeuge dank der gelungenen Kombination aus schlichter Eleganz und innovativer Konstruktionsidee. Mit der im Strombereich dadurch möglichen Stützweite von 144 m erfülle die neue Elbequerung auch die ökologischen Vorgaben optimal.

Die neue Elbequerung wurde am 22. Dezember 2008 feierlich dem Verkehr übergeben.

Für die Finanzierung des insgesamt 23,7 Mio. € teuren Bauwerks, von dem 12,7 Mio. € auf das Land Brandenburg und 11 Mio. € auf das Land Sachsen entfallen, konnten Mittel durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gesichert werden. Brandenburg setzte dabei allein rd. 6,5 Mio. € EFRE-Mittel ein.