Kulturland Brandenburg
Unverwechselbare Städte
Das Land Brandenburg hat eine kleinteilige, über Jahrhunderte gewachsene Städte- und Siedlungslandschaft und dementsprechend eine große baukulturelle Vielfalt. Ihre Geschichte und Gegenwart prägt die Menschen im Land. Es gibt zahlreiche Städte und Dörfer mit historischen Kernen, aber auch durch das Industriezeitalter geprägte Städte, Neugründungen nach dem zweiten Weltkrieg und Städte, deren Baustruktur vom Wiederaufbau der 1950er bis 1960er Jahre oder vom schnellen Wachstum in der Zeit der DDR- Planwirtschaft bestimmt wird. Zwei Jahrzehnte Aufbau und Erneuerung im neu geschaffenen Land Brandenburg haben die Städte ebenfalls verändert, vieles Alte bewahrt und Neues hinzugefügt.
Unverwechselbare Städte und Dörfer sind auch für die Zukunft wichtig als „Heimat“. Baustrukturen und Ortsbilder entwickeln sich weiter; dabei muss das „neue Bauen“ hohen Qualitätsstandards genügen. In diesem Sinne unterstützt das MIL die Auseinandersetzung mit vorhandenen und neu entstehenden Bauten:
- Im Rahmen der jährlichen Themenschwerpunkte von „Kulturland Brandenburg“ (unter der Schirmherrschaft des MIL) werden Projekte privater und öffentlicher Träger gefördert, die sich mit Themen der Bau- und Stadtkultur befassen.
- Das MIL unterstützt die Architekten- und die Ingenieurkammer bei der Verleihung des Brandenburgischen Baukulturpreises in einem zweijährigen Turnus ab 2009.
- Das MIL führt Fachveranstaltungen zu Kernthemen der Bau- und Stadtgeschichte des Landes durch und trägt so dazu bei, dass Bauwesen, Siedlungs- und Raumentwicklung als Themen von der Öffentlichkeit verstärkt wahrgenommen und auch in ihren kulturellen Dimensionen erfahren werden können.
Weiterführende Beiträge:
- Verstummter Klang der Moderne zu neuem Leben erweckt
Einweihung des Musikpavillons am 30. Juni 2013, 13:00 Uhr
© Stadt Potsdam Am 30. Juni 2013, dem Tag der Architektur wird nach Abschluss der denkmalgerechten Instandsetzung der Musikpavillon am Reinhold-Mohr-Ufer in Potsdam wieder der Öffentlichkeit übergeben. Infrastruktur- und Kulturministerium unterstützten die Wiederherstellung des historischen Kleinods mit Fördermitteln aus der Konzessionsabgabe Lotto.
- Kinder und Jugendliche als "Stadtentdecker" unterwegs
1. Architekturgespräch 2013 in Jüterbog
© Paul Stricker Beim Start des Kulturland-Projekts "Die Stadtentdecker" am 7. Juni 2013 in Jüterbog steht das Jahresthema "Kindheit in Brandenburg" im Mittelpunkt und Staatssekretärin Kathrin Schneider ist dabei. Die Schüler der Jüterboger Wiesenschule präsentieren an diesem Tag ihre Erkenntnisse.
- Ausstellungseröffnung: Alte Stadt – jugendfrei?!
Plakatausschnitt © AG Städte mit historischen Stadtkernen Die Arbeitsgemeinschaft der Städte mit historischen Stadtkernen beteiligt sich mit Unterstützung des MIL am Kulturlandthemenjahr „Kindheit in Brandenburg“ und lädt zur Ausstellungseröffnung am 31. Mai 2013 in die St.-Katharinen-Kirche in Brandenburg an der Havel ein.
- Kulturland Brandenburg 2013 - Auftaktveranstaltung
© Kulturland Brandenburg 2013 Kulturland Brandenburg 2013 steht unter dem Thema "spiel und ernst - ernst und spiel. kindheit in brandenburg". Die öffentliche Auftaktveranstaltung fand am 24. Mai 2013 im Rochow-Museum in Reckahn (Landkreis Potsdam-Mittelmark) statt. Das MIL unterstützt an der Seite des MWFK das Kulturlandjahr insbesondere mit der Beteiligung an der Projektförderung.
- Kulturland Brandenburg 2013 – Auftaktpressekonferenz
Thema „spiel und ernst – ernst und spiel. kindheit in brandenburg“
Wusterhausen 1971 © Heinz Krüger „Der Weg, den unser Land in der Zukunft geht, wird von der jungen Generation von heute bestimmt", so Minister Jörg Vogelsänger anlässlich der Auftaktpressekonferenz zum Kulturlandjahr 2013. Auch in diesem, der Kindheit in Brandenburg gewidmeten Themenjahr wird sich das MIL an der Finanzierung von Kulturlandprojekten beteiligen, die in Verbindung zur Landes- und Stadtentwicklung stehen.



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