Bauen in Ortslagen

Straßenbauprojekte zügig realisieren

Strassenbauprojekte © LS

Bauvorhaben im öffentlichen Straßenraum und ganz besonders in Ortslagen sind ein höchst komplexes Geschehen, das die Straßenbauverwaltung vor eine Reihe von Herausforderungen stellt. Dabei sind nicht nur die Bedürfnisse einer Vielzahl von Beteiligten, sondern zugleich eine Fülle von Gesetzen und Richtlinien zu beachten.

Ein durchdachtes Baustellenmanagement ist daher die Voraussetzung dafür, unnötige Verkehrsbehinderungen und Beeinträchtigungen für die Anlieger, Gewerbebetriebe und Verkehrsteilnehmer zu vermeiden und die Verkehrssicherheit während der Bauausführung sicherzustellen. Nur so ist auch ein wirtschaftliches Bauen in vertretbarer Bauzeit möglich.

Bereits während der Planung einer Baumaßnahme ist zu entscheiden, wie die Verkehrsführung während der Bauausführung erfolgen kann. Dabei ist u. a. abzuwägen zwischen

  • der zu erreichenden Qualität der Straße,
  • der wirtschaftlichen Baudurchführung,
  • der Bautechnologie und Baustellenlogistik,
  • der Minimierung von Verkehrseinschränkungen für Verkehrsteilnehmer,
  • den Interessen der Anwohner, auch der vom Umleitungsverkehr betroffenen, 
  • der Erreichbarkeit von Gewerbebetrieben,
  • den Belangen des Umweltschutzes,
  • der Sicherheit der Arbeitskräfte auf der Baustelle.

Ein Vorhaben kann außerdem nur dann erfolgreich sein, wenn es die notwendige Akzeptanz in der Öffentlichkeit findet. Die Information der Öffentlichkeit stellt daher einen wichtigen Faktor bei der Durchführung des Projektes dar. 

Baumaßnahmen an öffentlichen Straßen sind immer mit vorübergehenden Beeinträchtigungen für Anlieger, Gewerbebetriebe und Verkehrsteilnehmer verbunden. Trotzdem sind sie notwendig, denn sie erhöhen nicht nur den Komfort und die Verkehrssicherheit der Straßen, sondern helfen auf lange Sicht, Verkehrsprobleme zu vermeiden.

Letzte Aktualisierung: 11.04.2016