Konferenz zur Umsetzung der Europastrategie 2020

Dokumentationen erschienen

Minister Vogelsänger und Abteilungsleiter Schweinberger im Gespräch mit Konferenzteilnehmern Minister Vogelsänger und Abteilungsleiter Schweinberger im Gespräch mit Konferenzteilnehmern © MIL

Unter dem Motto „Beitrag der Städte zur Umsetzung der Europastrategie 2020" hatte das Deutsch-Österreichische URBAN-Netzwerk zu einer Konferenz  und  gleichzeitig zur 50. URBAN-Netzwerktagung ins Altstädtische Rathaus von Brandenburg a. d. Havel eingeladen.

Mit Blick auf die laufenden Verhandlungen und Programmvorbereitungen der EU für die Zeit nach 2013 hat das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg, der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung am ersten Tag aufgezeigt und diskutiert, wie durch die integrierte, städtische Förderung in der Kohäsionspolitik die Ziele der Europastrategie 2020 verwirklicht werden können.

Am 2. Tag standen die Erfahrungen und Projekte der integrierten Stadtentwicklung in Brandenburg im Mittelpunkt.

Im Rahmen von Vorträgen aus Cottbus, Wien und Mannheim, wurde beispielhaft aufgezeigt, wie durch integrierte Stadtentwicklung die Ziele der Europastrategie 2020 umgesetzt werden können.  Der Brandenburger Ansatz einer integrierten Stadtentwicklungspolitik wurde als beispielhafte Strategie dargestellt und im Anschluss mit Vertretern von Städten, Bundesländern, Bund und Europäischer Kommission auf dem Podium diskutiert.

Mehr als 100 Vertreter von Bundes- und Landesministerien, Städten, der Europäischen Kommission und aus Forschung sowie von Banken, Stadtentwicklungsagenturen und Wohnungsgesellschaften nahmen an der Veranstaltung teil.

Durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung fördert die Europäische Kommission zwischen 2007 und 2013 Projekte der integrierten Stadtentwicklung in über 150 Städten, davon 15 in Brandenburg.  Die zukünftige Kohäsionspolitik  ab 2014 soll sich ergebnisorientiert an den Prioritäten der Europastrategie 2020 ausrichten.