Förderprogramme der nationalen Städtebauförderung

Behindertenaufzug am Potsdam Museum Behindertenaufzug Potsdam Museum © MIL

Die Förderprogramme der nationalen Städtebauförderung haben insbesondere zum Ziel, die gewachsene bauliche Struktur der Städte und Gemeinden zu erhalten und unter Berücksichtigung demografischer Rahmenbedingungen zeitgemäß fortzuentwickeln, die wirtschaftlichen Entfaltungsmöglichkeiten durch städtebauliche Maßnahmen zu stärken sowie die natürlichen Lebensgrundlagen in der gebauten Umwelt zu schützen und zu verbessern. 

Ziel einer nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung jeder Gemeinde muss es sein, die sozialen, demografischen, wirtschaftlichen und umweltschützenden Anforderungen in ihrem Zuständigkeitsbereich miteinander in Einklang zu bringen und dabei die besonderen Anforderungen einzelner Bevölkerungsgruppen wie zum Beispiel von Menschen mit Behinderungen zu berücksichtigen.

Zur Barrierefreiheit im öffentlichen Raum wurde innerhalb der nationalen Städtebauförderung 2011 ein Dialog zur Umsetzung der Vorgaben der UN-Konvention begonnen. Im Rahmen dieses Dialogs wird u. a. die im Einzelfall bestehende Zielkonkurrenz mit dem Denkmalschutz beraten werden.

Weitere Arbeitsgemeinschaften wie die AG der Städte im Städtekranz Berlin-Brandenburg oder das Innenstadtforum werden ebenso einbezogen wie Vertreter des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) und des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie (MASF).